05.01.2010

Rosenheim erhält europäisches Spitzenranking

Blick auf das Rathaus Rosenheim

Blick auf das Rathaus Rosenheim

Das „Manager Magazin“ hat die Ergebnisse seiner Standortanalyse veröffentlicht. Von 1.034 untersuchten europäischen Standorten nimmt Rosenheim den beachtlichen 12. Platz ein.

„Es ist eine erfreuliche Bestätigung unserer kommunalpolitischen Arbeit, zu den Top-20 unter den europäischen Wirtschaftsregionen zu gehören“, so Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zu den Ergebnissen einer neuen Standort-Analyse im Auftrag des „Manager Magazins“.

Von 1.034 untersuchten europäischen Standorten belegt die Stadt Rosenheim Rang 12 noch vor Metropolen wie Dublin (Rang 14), Paris (15) und Stockholm (17). Innerhalb Deutschlands rangieren z.B. mit Frankfurt (31), Ulm (77) und Ludwigsburg (80) klangvolle Wirtschaftszentren zum Teil deutlich hinter Rosenheim. Unter den kreisfreien Städten Bayerns nehmen nur Ingolstadt (3), München (5) und Regensburg (8) bessere Plätze ein. Gegenüber der Vorgänger-Studie aus dem Jahr 2007 hat sich Rosenheim noch einmal um 92 Plätze verbessert.

In der Untersuchung wurden 25 für die Zukunftsfähigkeit der Standorte bedeutsame Indikatoren unter die Lupe genommen, die die demografische Entwicklung, die wirtschaftliche Dynamik, die Effizienz der Arbeitsmärkte sowie die Ballung an Wissen und an Wertschöpfung, speziell in der Hoch- und Spitzentechnologie abbilden.

Für Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl unterstreicht das Ergebnis des Rankings die guten Ausgangsbedingungen der Stadt und der Region im nationalen und europäischen Standortwettbewerb. „Rosenheim hat alle Chancen, zumindest bis 2025 auf der Gewinnerseite zu stehen. Diese Botschaft kann angesichts einer immer stärkeren Spreizung der europäischen Wirtschaftsstandorte im Hinblick auf ihre Zukunftsfähigkeit nicht hoch genug gewertet werden. Jetzt kommt es darauf an, unsere Standortqualitäten für eine nachhaltig positive wirtschaftliche Entwicklung zu nutzen“, so Bugl.

Die Studie wurde vom renommierten Beratungsunternehmen Contor durchgeführt. Sie umfasst alle EU-Staaten mit Ausnahme von Großbritannien und Dänemark, für die keine regionalen Wirtschaftsdaten erhoben werden sowie von Rumänien und Bulgarien wegen der dort herrschenden politischen Unsicherheiten.