Kolumbarium im Alten Leichenhaus
Eine alternative Form der Urnenbestattung ist die Bestattung in einem Komubarium (von lateinisch columba = die Taube). Ursprünglich war dies die Bezeichnung für einen Taubenschlag, wegen der optischen Ähnlichkeit wurden dann auch altrömische Grabkammern mit reihenweise über- und nebeneinander angebrachten Nischen zur Aufnahme von Urnen nach der Feuerbestattungen so benannt.
Heute bezeichnet man als Kolumbarium ein Gebäude, das der Bestattung von Urnen dient. Die Individualität im Totengedenken bleibt gewahrt; eine Grabpflege durch Hinterbliebenen ist nicht erforderlich.
Mit dem Kolumbarium ist es nicht nur gelungen, das alte Leichenhaus in seiner historischen Bausubstanz zu erhalten, sondern auch eine neue zeitgemäße Nutzung zu finden. Es ist ein besonderer Ort der Würde, des Abschieds und der Trauer entstanden.
Im 1. Bauabschnitt stehen 60 Kolumbariumsnischen für je zwei Urnen zur Verfügung. Bei Bedarf werden weitere geschaffen.
Die Abdeckplatte stellt die Stadt Rosenheim.
Die Beschriftung der Abdeckplatte mit den Daten der Verstorbenen ist Angelegenheit des Nutzungsberechtigten.
Interessierte können sich bei der
Friedhofsverwaltung oder den jeweiligen Bestattern erkundigen. Dort erhalten Sie auch Informationen zu den Kosten und der Ruhefrist.



