Rosenheims Gewässer
Rosenheim liegt an den großen Flüssen Inn und Mangfall. Viele Bäche durchziehen Rosenheim oder entspringen in Rosenheim
(
Gewässerplan pdf 1,7 MB). Grundwasser ist in vielen Stadtteilen verhältnismäßig oberflächennah vorhanden. Unsere Seen im Rosenheimer Süden zeigen das deutlich. Rosenheim hat damit eine von der Natur bevorzugte Lage im ehemaligen
Rosenheimer See, der nach der Eiszeit entstand.
Der Wasserreichtum bringt viele Vorteile. Es gibt allein im Stadtgebiet sechs
Wasserkraftanlagen, die zusammen eine mittlere Leistung von über 1000 kW haben. Grundwasser kann häufig mit Wärmepumpen energetisch genutzt werden. Die Gewässer bereichern die Lebensqualität durch den hohen Freizeitwert und durch den günstigen Beitrag zum Klima. Viele geschützte und bedrohte Arten halten sich an den Gewässern auf, auch mitten in der Stadt.
Aber durch starke Regenereignisse können auch
Hochwässer entstehen. Rosenheim blieb durch glückliche metereologische Umstände von den Hochwässern zu Pfingsten 1999 und August 2005, die vielerorts am Alpenrand zu großen Verwüstungen führten, verschont. Damit Hochwässer in Zukunft keine großen Schäden anrichten, investiert die Stadt Rosenheim beträchtliche Summen in das Kanalnetz und in Hochwasserdeiche. Die Stadt Rosenheim liegt zurzeit noch in einem
Überschwemmungsgebiet der Mangfall, weil die Mangfalldeiche noch nicht vor einem hundertjährlichen Hochwasser schützen.
Bauvorhaben müssen deswegen bestimmte Bedingungen erfüllen. Die Hochwasserschutzmaßnahmen sollen aber 2015 abgeschlossen sein.
