Leitbild Umweltamt Stadt Rosenheim
Umweltschutz – Lebensqualität für Rosenheim
Wir stellen uns vor
Das Umweltamt der Stadt Rosenheim wurde 1990 [am 1. Oktober] eingerichtet. Mit der Zusammenführung von Aufgabenfeldern, die für den Umweltschutz bedeutsam sind, schuf die Stadt eine weitere wichtige Voraussetzung für effizienten Umweltschutz in Rosenheim. Das Umweltamt arbeitet eng mit anderen städtischen und staatlichen Stellen sowie mit vielen gewerblichen und privaten Einrichtungen zusammen. Heute besteht das Umweltamt aus 10 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit verwaltungswirtschaftlichen und fachtechnischen Kompetenzen. Wir sind Teil des Dienstleistungsunternehmens Stadt Rosenheim und sind als solches an Entscheidungen des Stadtrates gebunden. Innerhalb des Dezernats III, Sicherheit, Ordnung und Umwelt übernehmen wir den Auftrag, Bürger, Wirtschaftsbetriebe und sonstige Einrichtungen in Umweltfragen zu informieren, zu beraten und zu unterstützen. Wir sichern Umweltbelange in Planungsvorhaben und Projekten ab und setzen umweltbezogene Gesetze um.

- Abb. 1 Wichtige Aufgaben des Umweltamts
Was verstehen wir unter Umweltschutz?
Umweltschutz bedeutet für uns Pflege, Bewahrung und - wenn nötig - Wiederherstellung der natürlichen Lebensgrundlagen in Rosenheim. Dabei ist uns durchaus bewußt, dass Umweltschutz nicht an der Stadtgrenze endet, sondern übergreifende Zusammenarbeit erfordert.
Aktiver Umweltschutz ist die Grundlage für die Gesundheit der Menschen und für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich tragfähige Stadtentwicklung. Er ist ein zentraler Baustein für die Erhaltung und Entwicklung der hohen Lebensqualität in Rosenheim – für uns und kommende Generationen. In der Umsetzung orientieren wir uns an den Grundsätzen und Zielen der „Lokalen Agenda 21“.

- Abb. 2 Eckpunkte für die Entwicklung der Lebensqualität in Rosenheim
Unsere Aufgaben
Das Aufgabenspektrum des Umweltamtes ist außerordentlich vielfältig. Da Umweltschutz mit nahezu allen anderen Aktivitäten in einer Stadt Berührungspunkte hat, sind wir laufend „vor Ort“ oder in Vorhaben von Bürgern, Firmen und Behörden eingebunden.
Die Erfüllung der gesetzlich geregelten Aufgaben nimmt dabei einen erheblichen Teil ein. Dies umfasst Messungen, Erstellung und Prüfung von Gutachten und Genehmigungen, Abgabe von Stellungnahmen, Koordination von Fachstellen, stichprobenmäßige Kontrollen und laufende Überwachungen. Die Palette der praktischen Aufgaben reicht von Schallpegelmessungen über die Mitwirkung bei Bau- und Verkehrsplanungen und Gewässerschutzmaßnahmen bis zur Altlastendokumentation und zur Unterschutzstellung bedeutsamer Lebensräume.
Die Planung und Durchführung flankierender Maßnahmen zum vorbeugenden Umweltschutz stellt den zweiten großen Aufgabenbereich dar. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit über die Medien, Broschüren und Merkblätter, Internet, Aktionen und Projekte informieren wir Bürger, Betriebe, Bildungseinrichtungen und weitere Institutionen über wichtige und aktuelle Umweltthemen. Wir beraten, wenn es um praktischen Umweltschutz geht, sowie bei fachtechnischen und rechtlichen Fragestellungen.
Um das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger weiter zu schärfen und auch das steigende Interesse an fundierten Kenntnissen über die Umwelt zu befriedigen, führen wir die unterschiedlichsten Bildungsmaßnahmen durch. Diese reichen von Vorträgen über Ausstellungen bis zu Aktionen in Schulen und Kindergärten.

- Abb. 3 Aufgaben und Tätigkeiten des Umweltamts
So arbeiten wir mit unseren Partnern zusammen
Als Amt mit Querschnittsaufgaben können wir unsere Aufgaben nur in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und den Bürgern erfüllen. Umweltfragen sind meist eng mit den Interessen der Betroffenen und anderer Fachgebiete verwoben. Wir verstehen uns deshalb als Teil und Mitspieler im Gesamtsystem Stadt Rosenheim.

- Abb. 4 Umweltschutz geht alle an - und wird von allen getragen
Wir arbeiten mit allen Partnern unvoreingenommen, offen und ergebnisorientiert zusammen. Wir sind bereit, bei der Suche nach der besten Lösung auch neue, ungewohnte Wege zu gehen.
Nur so kann es gelingen, die Zusammenhänge umfassend zu erkennen und Umweltaspekte mit Gesichtspunkten aus sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Perspektive abzugleichen.
