Rückkehr aus Corona-Risikogebieten: Zur Aufhebung der Quarantäne negative Zweittestung notwendig

Zur Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens hat die Stadt Rosenheim in ihrer Allgemeinverfügung vom 25.08.2020 festgelegt, dass die Quarantänepflicht erst enden kann, wenn ein zweiter Corona-Test vorgelegt wird, der am fünften bis siebten Tag nach der Einreise vorgenommen wurde. Zu dieser Regelung hat es diverse Nachfragen gegeben. Die Stadt Rosenheim weist zur Präzisierung auf folgendes hin:

1. Wer nach einer Auslandsreise an seinen Wohnort in Rosenheim zurückkehrt und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich bei der Einreise ein erstes Mal testen zu lassen (Testpflicht), sich beim Gesundheitsamt Rosenheim zu melden und sich unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben. Eine Liste der Risikogebiete ist auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu finden.

Die Meldung an das Rosenheimer Gesundheitsamt kann per eMail erfolgen.

2. Der erste Test kann noch im Urlaubsland vorgenommen werden. Er darf bei Einreise aber nicht älter als 48 Stunden sein. Dieser Test kann auch bei bzw. nach der Einreise nach Deutschland, z. B. an den Teststationen bei den Rastanlagen Hochfelln (A8) oder Heuberg (A93) sowie beim Testzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Rosenheimer Loretowiese durchgeführt werden.

3. Während des Quarantänezeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

4. Eine Aufhebung der Quarantäne ist möglich, wenn der Einreisende aus Risikogebieten dem Rosenheimer Gesundheitsamt einen zweiten Laborbefund mit einem negativen Testergebnis einer Abstrich-Untersuchung (PCR-Test) vorlegt und keine Erkrankungssymptome auf COVID-19 bestehen. Die zweite Testung muss am fünften bis siebten Tag nach der Einreise vorgenommen werden.

„Um aus der Quarantäne entlassen werden zu können, sind also zwei Testate dringend erforderlich, die beide negativ sein müssen“, so der städtische Justiziar Herbert Hoch zur Präzisierung der bestehenden Regelungen.