Projekte Tiefbau

Die Karte des SWRO zeigt die hier beschriebenen aktiven Baustellen der Stadt Rosenheim.

  • Die 100 Jahre alte Geh- und Radwegbrücke über den Hammerbach in der Lortzingstraße wird abgerissen und neu gebaut. Eine Sanierung ist aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr sinnvoll. Das hat der Stadtrat im März 2023 einstimmig beschlossen. Die Maßnahme beginnt am Montag, 16. Oktober und soll bis voraussichtlich Mitte 2024 dauern. Diese Bauzeit ergab sich aus naturschutzfachlichen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung der Zeiten mit erhöhter Hochwassergefahr am Inn.

    Die neue Hammerbachbrücke wird aus Stahlbeton gefertigt, hat eine Spannweite von 13,75 m und eine Breite von 3,50m zwischen den Geländern. Damit wird die Brücke auch zukünftig auch für Betriebsfahrzeuge zum Unterhalt der Sportflächen in der Innflutmulde und für Rettungskräfte befahrbar sein. Um eine bessere Anbindung an die Lortzingstraße zu ermöglichen, wird die Brückenachse um ca. 1,20 m nach Norden verschoben.

    Voraussetzung für den Neubau war die Umlegung der Gas-Hochdruckleitung an der Hammerbachbrücke durch die Stadtwerke, die im September abgeschlossen wurde. Seit Beginn der Bauarbeiten im Juni 2023 ist die Brücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Auch die Nutzung des Hammerbachs für Wassersportler (Kaja, SUP etc.) ist in diesem Bereich während der Baumaßnahme untersagt.  Die nächste Möglichkeit auf den Inndamm bzw. ins Freizeitgelände in der Innflutmulde zu gelangen, ist im Süden über die Geh- und Radwegbrücke in der Carl-Orff-Straße. Die Umleitung ist beschildert. Nördlich des Klärwerks kommt man von der Leonhardstraße über die Hammerbachbrücke zu den Innauen in Langenpfunzen.

    In der Lortzingstraße kann es im Baustellenbereich zu Behinderungen kommen.

  • Mit dem Ausbau der Mangfallstraße, von der Aisingerstraße im Süden bis zur Mangfallbrücke im Norden, wurde 2020 begonnen. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um einen Vollausbau, der die Anpassung des Straßenoberbaus an die vorhandene Verkehrsbelastung nach aktuellen einschlägigen Richtlinien und
    Vorschriften beachtet. Zudem soll die Situation für den Fußgängerverkehr durch den lückenlosen Anbau eines Gehweges an den östlichen Fahrbahnrand sowie die Verbreiterung des vorhandenen westlichen Gehweges deutlich verbessert werden. Die Maßnahme gliedert sich in folgende drei Bauabschnitte:

    • BA 1 Süd: Aisingerstraße bis Arnulfstrase inkl. Neubau der Kaltenbrücke (2020 realisiert)
    • BA 2 Süd: Arnulfstraße bis Miesbacherstraße (Bau 2023)
    • BA3 Nord: Miesbacherstraße bis Mangfallbrücke (Bau 2021-Mitte 2022)

    Die Maßnahme wurde mit den Spartenträgern abgestimmt und die umfangreichen Spartenverlegungen werden als Gesamtmaßnahme mit den Straßenbauarbeiten ausgeführt.

     

  • Allgemein:
    Im Rahmen der Neustrukturierung des Bahngeländes Nord in Rosenheim ist die Neugestaltung des Südtiroler Platzes vorgesehen. Ziel der Neugestaltung ist die qualitativ hochwertige und barrierefreie Gestaltung der Frei- und Verkehrsanlagen des gesamten Bahnhofsvorbereiches, wobei jetzt der 2. und 3. Bauabschnitt des Südtiroler Platzes realisiert werden sollen.

    Im Vorfeld zu dieser Baumaßnahme wurde bereits ein erster Bauabschnitt ("Neubau ROB und 1.BA Südtiroler Platz") unmittelbar angrenzend verwirklicht. Das neuerrichtete und in Betrieb befindliche Fahrradparkhaus, welches Teil des gestalterischen Gesamtkonzeptes ist, befindet sich im östlichen Bereich des
    Südtiroler Platzes bzw. der Parkierungsanlage Ost. Das Baufeld für die Neugestaltungsmaßnahme erstreckt sich von der nördlich angrenzenden Luitpoldstraße bis zum südlich gelegenen Bahnhof. Dabei bilden das Bahnhof Empfangsgebäude und das BASA Gebäude die Baufeldgrenze. In Ost-
    West-Richtung wird das Baufeld durch den östlich gelegenen Mühlbach und die westlichen Verkehrsanlagen des ROB und 1. BA Südtiroler Platz (Parkierungsanlage West) sowie das ehemalige Oberbahnamt Gebäude begrenzt.

    Der Neu- bzw. Umbaubereich des Südtiroler Platzes (BA 2 und 3) soll in 2 maßgeblichen Bauphasen realisiert werden:

    • 2.BA - Südtiroler Platz, ca. 6.300 m2
    • 3.BA - Parkierungsanlage Ost, ca. 1.700 m2

    Durchführung der Baumaßnahme, zeitlicher Ablauf:
    Bereits gegen Ende November 2020 wurde mit den erforderlichen Tiefbauarbeitenbegonnen.
    Zunächst wurde die östliche Platzseite (3. BA – Parkierungsanlage Ost) umgestaltet. Die Arbeiten umfassen den Bereich vom Mühlbach bis ca. Mitte des Bahnhofgebäudes und schließen Umbauarbeiten an der östlichen Seite der Treppen- und Rampenanlage des Bahnhofgebäudes mit ein.

    Aktuell wird die direkt angrenzende westliche Platzseite (2. BA – Südtiroler Platz) bis zu den bereits neugestalteten Flächen des Regionalen Omnibus Bahnhofs umgestaltet. Im Zuge dieses Bauabschnittes wird der Eingangsbereich zum Bahnhof (Treppen- und Rampenanlage) mit umgestaltet werden. Die Bauzeit für beide Bauabschnitte beläuft sich auf insgesamt circa zwei Jahre.

    Die Verkehrsbeziehungen sollen während der Arbeiten weitestgehend aufrecht erhalten bleiben. Im Zuge des Baufortschrittes wird es immer wieder zu Anpassungen der Verkehrsführung kommen. Das Projekt wird im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau“ durch die Bundesrepublik Deutschland und durch den Freistaat Bayern gefördert.

  • Die aktuelle Maßnahme im Teilabschnitt der Hubertusstraße zwischen dem Knotenpunkt Brückenberg Nord und dem Knotenpunkt Wittelsbacher- / Pichlmayerstraße ist Teil einer Gesamtplanung, die den Ausbau der Münchener Straße mit Radfahrstreifen, Grünstreifen und Gehwegen zwischen Hubertusstraße und Luitpoldstraße mit einschließt. 
    Der Ausbau der Münchener Straße selbst wurde lagemäßig von der Luitpoldstraße bis zum Anschluss an den Brückenberg Nord bereits baulich umgesetzt. Die aktuelle Maßnahme wurde 2021 im zeitlichen Zusammenhang mit der Sanierung des Brückenbauwerks Brückenberg begonnen.

    Der Ausbau erfolgt auf Grund der beengten Verhältnisse in Teilbereichen bestandsorientiert. Als Regelquerschnitt für die Münchener Straße wurde eine Fahrbahnbreite von 9,50m (2 x 3,25 m Fahrspur, 1 x 3,00 m Abbiegespur bzw. Mittelinsel) grundsätzlich festgelegt. Der Querschnitt wird durch beidseitige Radfahrstreifen mit einer Breite von je 1,85 m ergänzt. Auf der Südseite beinhaltet die Planung zudem noch die Anlage eines Grünstreifens für Baumpflanzung mit einer Breite von 2,00 m im Anschluss an die Fahrbahn, gefolgt von einem 2,50 m breiten Gehweg. In der Hubertusstraße werden ebenfalls Fahrspurbreiten von 3,00 m (Richtungsfahrbahnen und Abbiegespuren) und ein Radfahrstreifen mit einer Breite von 1.85 m vorgesehen.

    Die Maßnahme wurde mit den Spartenträgern abgestimmt. Neben der Neuverlegung der Schmutzwasserkanalisation durch die Stadtentwässerung Rosenheim planen die Stadtwerke Rosenheim die Verlegung bzw. Erneuerung von Fernwärme-, Wasser- und Stromversorgung. Die umfangreichen Spartenverlegungen werden als Gesamtmaßnahme mit den Straßenbauarbeiten ausgeführt werden.

    Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs im Baustellenbereich während der Bauzeit wurden umfangreiche Verkehrsphasenpläne erstellt, die mit der Sanierungsmaßnahme des Brückenbauwerks abgestimmt sind. Während der Bauabwicklung wird der Verkehr mittels an die jeweiligen Bauphasen angepassten provisorischen Lichtsignalanlagen an den Knotenpunkten geführt und gesteuert.

  • Allgemeine Beschreibung der Maßnahme:
    Die Mangfallkanalbrücke stellt die einzige Engstelle im ansonsten 4-spurigen Verlauf der Äußeren Münchener Straße vom Brückenberg bis zum Kreisel in der Schwaig dar. Die durch eine Lichtsignalanlage gesteuerte Querung des Geh- und Radwegs ist ein Gefahrenpunkt und beeinträchtigt den Verkehrsfluss. Die bestehende Fahrbahn ist durch Unebenheiten, Verdrückungen, Risse und Flickstellen gekennzeichnet.
    Die Planung eines Ersatzneubaus wurde aufgrund eines Beschlusses des Stadtrates vom 23.07.2014 beauftragt. Im weiteren Verlauf wurde 2016 seitens des Baugrundgutachters darum gebeten, die Ergebnisse der Pfahlprobebelastungen an der Georg-Aicher-Park-Brücke abzuwarten um die auch bei der Mangfallkanalbrücke vorgegebene Pfahlgründung zu verifizieren. Das Projekt wurde daraufhin zunächst gestoppt.
    2019 wurde mit den Ergebnissen als Grundlage das Baugrundgutachten angepasst mit der Empfehlung jetzt eine Flachgründung vorzusehen, da andernfalls das aufwendige Gründungskonzept der Georg-Aicher-Park-Brücke heranzuziehen wäre.
    Im Ausschuss für Verkehrsfragen und ÖPNV am 29.10.2020 wurde eine getrennte Geh- und Radwegführung auf der Brücke, sowie die Verbreiterung der nördlichen Unterführung für einen optionalen Radschnellweg festgelegt.
    Im Zuge der Haushaltsberatungen zum Haushaltsjahr 2022 wurde einem Eilantrag der CSU zugestimmt den Bau der Brücke auf 2024 vorzuziehen. Die Projektgenehmigung mit baulicher Umsetzung der Maßnahme ab Herbst 2024 wurde durch den Stadtrat am 22.11.2023 erteilt.
    Die Planung sieht nun eine Brücke mit einer Fahrbahnbreite von 13,10 m und beidseitigen getrennten Geh- und Radwegen von je 4,80 m Breite vor. Die lichte Weite zwischen den Widerlagern beträgt wie bei der derzeitigen Brücke 22,00 m. Durch die erhebliche Schiefe mit einem Kreuzungswinkel von ca. 47,5° ergibt sich eine lichte Weite von 29,82 m in Brückenlängsrichtung.
    Die Gesamtmaßnahme setzt sich aus verschiedenen Teilmaßnahmen zusammen, die im Folgenden beschrieben werden:
    Als System wurde ein Einfeldträger gelenkig gelagert mit Stahlverbundfertigteilträgern und Ortbetonplatte auf Stahlbetonwiderlagern mit Flachgründung gewählt. Diese Variante ist infolge der gelenkigen Lagerung setzungsunempfindlich und es ist durch die Fertigteilbauweise kein Lehrgerüst erforderlich. Aufgrund der Eigenschaften der einzelnen vorhandenen Bodenschichten wird vom Baugrundgutachter eine Bodenverbesserung oberhalb des Seetons mittels Rüttelstopfsäulen empfohlen. Beidseits sind die Widerlager aufgrund der Größe der Übergangskonstruktionen und der Lage am Gewässer begehbar, um Inspektionen auch bei voller Wasserführung im Kanal durchführen zu können.
    Um in Zukunft eine höhenfreie Querung zu ermöglichen, wurde nun auf der Nordseite eine mit dem Widerlager verbundene Unterführung als Rahmenbauwerk konzipiert.
    In Verbindung mit beidseits anschließenden Rampen mit Höchstlängsneigungen von 6%, Gefällestrecken von 6,00 m Länge und Zwischenpodesten von 1,50 m Länge ist die barrierefreie Querung der Äußeren Münchener Straße im Zuge des nördlichen am Kanal verlaufenden Geh- und Radwegs möglich. Die Rampen sind als Ortbeton-Trogbauwerke geplant. Zur Herstellung der Widerlager und der Rampen ist die Sicherung der Baugruben mit Spundwandkästen erforderlich.
    Auf der Südseite wurde keine Unterquerung der Äußeren Münchener Straße vorgesehen, hier werden die Deichwege mittels barrierefreier Rampen an die Äußere Münchener Straße angeschlossen.
    Die Stützwände werden als Spundwand mit Stahlbetonkopfbalken ausgeführt. Ab einer bestimmten Höhe mit einer Rückverankerung. Aus gestalterischen Gründen wird die Spundwandvorderseite mit einer Vorsatzschale aus Gabionen verkleidet.
    Teil der Maßnahme „Neubau der Mangfallkanalbrücke“ ist der vierspurige Ausbau der Äußeren Münchener Straße zwischen den bereits fertig gestellten Abschnitten nördlich der Sommestraße und südlich der Georg-Aicher-Straße. Dieser Ausbau erfolgt mit dem gleichen Standard wie die übrigen Abschnitte der Äußeren Münchener Straße.
    Vergabeverfahren:
    Das Ingenieurbauwerk wird zusammen mit den Verkehrsanlagen europaweit im offenen Verfahren ausgeschrieben werden. Die technischen Vergabekriterien ergeben sich aus der Verpflichtung zur Einhaltung der Regeln der Technik, die in den Vertragsbedingungen und der Leistungsbeschreibung fachbezogen gefordert werden.
    Förderung:
    Ein Förderantrag nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und FAG wurde bereits bei der Regierung von Oberbayern gestellt.

  • Zur Verbesserung des allgemeinen Fahrbahnzustandes soll in der Schlösslstraße noch in diesem Jahr ein Asphaltdeckenbau erfolgen.