Seniorenbeirat

Herzlich Willkommen beim Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim. Wir kümmern uns um die Belange der älteren Mitbürger/-innen.

Der Seniorenbeirat ist ein vom Stadtrat berufenes Gremium, das sich um die Belange älterer Einwohner/-innen kümmert. Über 20 % der Rosenheimer Bürger/-innen sind im Seniorenalter. Die demographische Entwicklung zeigt einen weiteren Anstieg. Im Jahr 2028 wird in Bayern jede/-r Dritte über 60 Jahre alt sein. Auch in der Stadt Rosenheim wird die Bevölkerungsgruppe 60plus stark zunehmen.

Die demografische Entwicklung erfordert eine aktive Beteiligung der älteren Menschen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund ist die Einbindung älterer Menschen nicht nur wünschenswert, sondern notwendig. Seniorenbeiräte sind eine Form der aktiven Einbindung älterer Menschen in die Kommunen. Bei den Mitgliedern der ehrenamtlichen Seniorenbeiräte handelt es sich um kein gesetzliches, sondern um ein von den Kommunen im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltung freiwillig geschaffenes Ehrenamt.

In Rosenheim wurde bereits 1988 ein Seniorenbeirat gegründet.

Er dient als erster Ansprechpartner für ältere Bürger/-innen und kann an Fachstellen und Einrichtungen weitervermitteln, aber auch die Bedürfnisse und Probleme an den Stadtrat rückkoppeln. Engagierte Bürger/-innen der Stadt sind bereit, sich ehrenamtlich im Seniorenbeirat einzubringen.

Die Stadt Rosenheim ist gefordert, passgenaue Strukturen zu entwickeln, um älteren Bürgerinnen und Bürgern attraktive Lebensumfelder und Rahmenbedingungen für die Gewährleistung von Individualität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu bieten. Viele Verbesserungen, die ursprünglich für Ältere gedacht waren, kommen letztendlich allen Bürger/-innen zugute und tragen so gleichzeitig zu mehr Familienfreundlichkeit in der Stadt bei.

Von zentraler Bedeutung ist der Paradigmenwechsel von der traditionellen Altenhilfepolitik zu einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, das sowohl die Potentiale und Ressourcen als auch den Hilfe- und Unterstützungsbedarf älterer Menschen in den Fokus nimmt.

Der Seniorenbeirat

  • Der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim tritt für die Interessen älterer Bürger/-innen ein, vernetzt vorhandene soziale Angebote, übt beratende Tätigkeiten aus und trägt an die Stadtgremien Anregungen, Anfragen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu seniorenrelevanten Fragen heran.

    Der Seniorenbeirat arbeitet eigenständig, sowie konfessionell, verbandspolitisch und parteipolitisch unabhängig.

    Dem Seniorenbeirat obliegt die Erfassung und Förderung der besonderen Belange der Senioren insbesondere gegenüber der Stadt und ihren Organen.

    Der Seniorenbeirat nimmt seine Aufgaben vor allem durch Anträge, Anregungen, Anfragen, Empfehlungen und Stellungnahmen wahr.

  • Sitzung des Seniorenbeirates

    Nächste öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates ist am Montag, den 13. März 2023 im großen Rathaussaal
    Beginn: 10:00 Uhr
     

  • Neuer Flyer des Seniorenbeirates Rosenheim

    Wer sind wir?
    Unsere Ziele.
    Aufgaben des Seniorenbeirates.

    Die Antworten und weitere Infos finden Sie in unserem Flyer.

    Der Flyer ist kostenlos erhältlich:
    Stadt Rosenheim
    Königstr. 24
    83022 Rosenheim

    Sozialdienste sollen besser vernetzt werden

    20. Oktober 2022

    Seniorenbeirat spricht sich für eine Bündelung der Kräfte aus.
    Zentrale Ansprechpartner sollen gefunden werden. Weiterlesen

    Ausflug zum Ahornboden und die Eng

    Bei herrlichen Herbstwetter machten sich 67 Rosenheimer Seniorinnen und Senioren auf den Weg zum großen Ahornboden.

    Mit 2 Bussen der Firma Astl führte uns der Weg über den Irschenberg, den Tegernsee, den Sylvensteinspeicher nach Vorder- und Hinterriss, bevor wir unser Tagesziel, den großen Ahornboden in der Eng erreichten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnte jeder zum Talschluss wandern und die herrlichen Berge des Karwendel bewundern. Bei der Rückkehr gab es im Pertisau am Achensee noch Kaffee und Kuchen, bevor wir über die Autobahn nach Rosenheim zurückkehrten.

    Alle Gäste bedankten sich für diesen wunderschönen und kostenlosen Ausflug, der nur durch die Unterstützung verschiedener Stiftungen und der Stadt Rosenheim möglich war.

    Ein weiterer Dank gilt der AWO Rosenheim, die in diesem Jahr die Organisation übernahm und auch der Combo von Herrn Theo Auer, die für die musikalische Unterhaltung sorgte.

    Nachruf

    Der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim verabschiedet sich von Josef Kugler, der am 26.9.2022 verstorben ist. Er war ein engagierter Bürger und hat sich für die Belange der Rosenheimer Senioren stark verwendet.

    In den Jahren von 2008-2014 als zweiter Vorsitzender und folgend bis 2021 als erster Vorsitzender prägte er dieses Amt und das Gremium.

    Unsere Gedanken begleiten ihn auf seiner letzten Reise. Josef, wir werden Dein Werk fortsetzen.

    Ausflug an den Gardasee

    01. Juni 2022

    Die Städte Lazise und Rosenheim bieten seit Jahren regelmäßig kostenlose oder preisgünstige Erholungsaufenthalte für ältere und kranke Senioren der Stadt an. Lesen Sie im Bericht von Theo Auer weiter.

    Sparkassenstiftung Zukunft fördert Beratungsangebote zu Wohnsituation von Senioren wohnen

    15. April 2022
    weiterlesen

    Seniorenbeirat stellt neue Vorstandsmitglieder im Rosenheim Rathaus vor

    29. Dezember 2021
    weiterlesen

  • Neu:
    Rosenheimer Seniorenmesse 2023
    17. und 18. November 2023 im KuKo

    2. Rosenheimer Seniorenmesse am 1. Dezember 2018
    Wie 2016 was die Messe ein großer Erfolg. Weiterlesen
    1. Rosenheimer Seniorenmesse am 01. Dezember 2016
    Über 2.500 Besucher lockte die Seniorenmesse am 19. November 2016 ins Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim.Weiterlesen

  • Die Kommunen als Orte, an denen die älteren Bürger/-innen leben, müssen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels einer immer älter werdenden Bevölkerung stellen. Dies sind z. B. barrierefreie Zugänge, Teilhabemöglichkeiten, ausreichende Infrastruktur (Geschäfte, ärztliche Versorgung etc.), Unterstützungsmöglichkeiten zu Hause bis etwa hin zu verschiedenen Wohnformen im Alter.

    Die bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte sind seit dem 1. Januar 2007 nach Art. 69 des Gesetzes zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG) verpflichtet, integrative regionale Seniorenpolitische Gesamtkonzepte (SPGK) zu entwickeln, die diese Themen abbilden.

    Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept basiert auf einer Bestandsanalyse sowie auf Prognosen, welche Herausforderungen sich für die jeweilige Kommune in Zukunft ergeben werden, um diesen aktiv zu begegnen. Die Seniorenpolitischen Gesamtkonzepte fokussieren die großen Potenziale älterer Menschen und schaffen gleichzeitig passgenaue Unterstützungsstrukturen vor Ort.

    (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration).

    Grußwort des Oberbürgermeisters
    Der demografische Wandel wird auch die Lebensbedingungen älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten verändern – gerade in den Städten und Gemeinden, wo Menschen wohnen, arbeiten und zusammenleben
    Das vorliegende Seniorenpolitische Gesamtkonzept für die Stadt Rosenheim stellt sich dieser Zukunftsaufgabe. Mit qualifizierten Erhebungen und fundierter Darstellung beschreibt es anhand zentraler Handlungsfelder gegenwärtige und künftige Bedarfe von älteren Menschen in unserer Stadt, entwickelt Perspektiven und konkrete Handlungsempfehlungen für sozialpolitische Weichenstellungen.
    Gemeinsam mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement vor Ort, den Vereinen, Verbänden, Kirchen und Initiativen werden die Belange älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit oder ohne Pflegebedarf an Bedeutung gewinnen.
    Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf Bauleitplanung, die Planung unserer Verkehrswege und die Infrastruktur der Nahversorgung für ältere und pflegebedürftige Menschen in unserer Stadt. Die künftig erforderlichen häuslichen Versorgungsdienste, ambulante Pflegeeinrichtungen und ein vernetztes Hilfesystem in unseren drei Sozialräumen spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.
    Wir stehen vor großen Herausforderungen, geht es doch darum, nicht nur dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben zu geben - und das mit Würde und größtmöglicher Selbständigkeit für alle.
    Deshalb danke ich allen, die an der Erstellung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts beteiligt sind und damit die Grundlagen schufen für tragfähige kommunalpolitische Weichenstellungen in unserer Stadt.

    Andreas März
    Oberbürgermeister

    Seniorenpolitisches Gesamtkonzept der Stadt Rosenheim vom 28. September 2021

    Broschüre: Leitfaden für die kommunale Seniorenpolitik in Bayern

    Broschüre: Preisgekrönte „Seniorenpolitische Gesamtkonzepte“ in Bayern

    Broschüre: Das „Seniorenpolitische Konzept“ der bayerischen Staatsregierung

  • Seniorenmitwirkungsgesetz (BaySenG)

    Die Zahl der Menschen über 65 Jahre wird in Bayern von rund 2,72 Mio. im Jahr 2020 auf insgesamt rund 3,49 Mio. im Jahr 2040 ansteigen (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern bis 2040, Demographisches Profil für den Freistaat Bayern, Fürth Januar 2022). Damit gewinnt nicht nur der Ausbau altersgerechter Versorgungsstrukturen für ältere Menschen, sondern vor allem auch deren Beteiligung in Form der politischen Teilhabe und institutionalisierten Einbeziehung in die bayerische Politik auf allen Ebenen weiter an Bedeutung.
    Die politische Beteiligung wird – unter Berücksichtigung bestehender und zu schaffender Beteiligungsstrukturen in den Gemeinden und Landkreisen – mit einem Bayerischen gestärkt und institutionalisiert.

    Wesentliche Regelungsinhalte des Gesetzentwurfs sind folgende:

    Die Gemeinden werden angehalten, eine ehrenamtliche Seniorenvertretung einzurichten.
    Auf Landesebene wird mit dem Landesseniorenrat eine parteipolitisch neutrale, überkonfessionelle und organisierte Form der politischen Beteiligung älterer Menschen geschaffen.

    Laut Staatsministerin Ulrike Scharf (Familie, Arbeit und Soziales):

    Das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz ist ein Respektgesetz. Als Staatsregierung übernehmen wir damit Verantwortung für die Seniorinnen und Senioren im Land– eine Verantwortung, die weit über parteipolitischem Geplänkel und taktischen Individualinteressen steht.
    Wir haben den Landesseniorenrat in seiner Mitgliederstruktur bewusst der Landessenioren-vertretung Bayern, der LSVB, nachgebildet. Aus rechtlichen Gründen können wir die LSVB nicht mit den Aufgaben des Landesseniorenrates betrauen.

    Artikel 1:

    Seniorenvertretung der Gemeinde

    Hier werden die Gemeinden angehalten, eine ehrenamtliche Seniorenvertretung einzurichten. Eingerichtete Seniorenvertretungen sollen sich innerhalb eines Landkreises koordinieren. Verpflichtungen werden durch Artikel 1 explizit nicht begründet.

    Anmerkung:

    In Bayern haben bereits über 90 % der Kommunen eine Seniorenvertretung.
    Warum sollen jetzt also die restlichen 10 % der Gemeinden dazu angehalten werden, Seniorenbeiräte zu gründen und dies auf freiwilliger Basis?

    Artikel 2:

    Landesseniorenrat

    Ziel des Gesetzes ist die Förderung der Beteiligung der Seniorinnen und Senioren an politischen Entscheidungen, die Einfluss auf die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse, insbesondere in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht, haben, um seniorenspezifischen Belangen besser Rechnung tragen zu können.
    Die Mitwirkung älterer Menschen in Bayern wird – unter Berücksichtigung bestehender Beteiligungsstrukturen in den Gemeinden und Landkreisen – mit diesem Gesetz gestärkt und institutionalisiert.
    Auf Landesebene wird mit dem Landesseniorenrat eine parteipolitisch neutrale, überkonfessionelle und organisierte Form der politischen Beteiligung älterer Menschen geschaffen.
    Der Landesseniorenrat verfügt über eine Geschäftsstelle und erhält die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendigen finanziellen Mittel aus dem Staatshaushalt. Er nimmt die senioren-spezifischen Interessen auf Landesebene wahr und soll von der Drucksache 18/24626 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode Seite 6 Staatsregierung bei näher bestimmten, die älteren Menschen betreffenden Vorhaben angehört werden.

    8. Nov. 2022

    1. Lesung zum BaySenGestz
    Außer viel Gerede der einzelnen Abgeordneten kam kein Ergebnis zustande. Der Gesetzentwurf wurde dem Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie als federführendem Ausschuss weitergeleitet. Mit einem Ergebnis ist somit Ende 2022, wie eigentlich versprochen, nicht zu rechnen.
    Entwurf des Bay. Seniorenmitwirkungsgesetzes
    vom 25. Okt. 2022 als pdf.

    Lesen Sie auch:

    Bayern Senioren sollen Söder beraten

     

  • Aktive Rentner.de

    BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

    Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

    Der Paritätische in Bayern

    Deutsche Seniorenliga e.V.

    Digitalpakt Alter

    Digitalkompass

    digital.vital

    LandesSeniorenVetretung Bayern e.V.

    TH Rosenheim

  • 03. April 2021
    Senioren sind oft benachteiligt
    Haben Senioren weniger Rechte?
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    19. November 2021
    Josef Kugler nicht mehr 1. Vorsitzender des Seniorenbeirates
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