Im folgenden finden Sie die in ganz Bayern aktuell geltenden Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Für die Stadt Rosenheim entfallen ab dem 07.12.2021 die Beschränkungen des regionalen Lockdowns.

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Es gilt die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Rosenheim finden Sie hier.

Die Stadt Rosenheim bittet um strikte Einhaltung der Regelungen zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung, auch um weitere Belastungen des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Corona Hotline

Telefon +49 (0) 80 31/58 169 6666

Die gemeinsame Corona-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim steht Bürgern/-innen aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung.

Die Hotline ist erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16 Uhr,
Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr.

Bei der Corona-Hotline können Fragen rund um das Corona-Virus gestellt werden. Das können Fragen sein, die sich mit der Rückkehr aus einem Risikogebiet befassen, PCR-Tests oder auch Quarantänemaßnahmen.

Hilfestellung bei der Registrierung für eine Impfung sind hier nicht möglich. Diese Hilfestellung bietet die Impfhotline unter +49 (0)80 31/365-88 99 an. Die Mitarbeiter/-innen sind erreichbar:
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr

FAQ

2G/2G-Plus - 3G/3G-Plus

Für alle Bereiche des öffentlichen Lebens gelten Regelungen zu 2G/2G-Plus bzw. 3G/3G-Plus.
Diese sind in § 4, 5 sowie in Teil 2 (Ergänzende Regelungen für einzelne Bereiche) der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt.

Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Arbeitsplatz - Welche Regelungen gelten für Arbeitgeber/-innen und Beschäftigte?

Der Bundesgesetzgeber hat nunmehr auf Bundesebene geregelt, dass grundsätzlich eine 3G-Regel am Arbeitsplatz gilt (§ 28b IfSG). Das heißt, dass Arbeitgeber und Beschäftigte grundsätzlich beim Betreten der Arbeitsstätte einen Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen müssen. Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.

Ergänzend zu diesen Regelungen regelt die 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folgendes:

Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige der von § 4 Abs. 1 der 15. BayIfSMV erfassten Einrichtungen und Veranstaltungen (das sind die Einrichtungen, in denen aktuell 2G plus gilt), die weder geimpft noch genesen sind und die Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen Testnachweis (PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde) verfügen. In diesen Fällen ist damit kein arbeitstäglicher Test nötig, dafür allerdings zwei PCR-Testnachweise.

Entsprechendes gilt auch für den Zugang zu geschlossenen Räumen für Inhaber und Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, den Hochschulen, Bibliotheken und Archiven, zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung und infektiologisch vergleichbaren Bereichen, Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen und Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind (körpernahe Dienstleistungen).

In der Gastronomie, in der Beherbergung und bei den körpernahen Dienstleistungen können anstelle der zwei PCR-Testnachweise pro Woche an jedem Arbeitstag ein Testnachweis nach § 4 Abs. 6 Nr. 2 oder 3 der 15. BayIfSMV (Antigentest) erfolgen.

Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Weitere Hinweise und FAQ finden sich auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Fahrten in Risikogebiete

Insbesondere bei einem Urlaub in anderen Ländern ist es wichtig, sich genau über die Lage vor Ort zu informieren. Das gilt sowohl für die Corona-Fallzahlen als auch für die Schutzmaßnahmen der dortigen Behörden. Auch am Strand oder im Gebirge sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden.

Folgende Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland werden in der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) geregelt:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht/ Absonderungspflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten und weitere Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunknetzbetreiber

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Bitte beachten Sie hierzu:

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

Gottesdienste - Welche Regelungen gelten hier?

§ 8 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht.

Hotspot-Regionen - Welche Regelungen gibt es hier?

Als Hotspots gelten Regionen, in denen die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über dem Wert von 1.000 liegt. Hier wird das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren.

Steigt die Inzidenz über den Wert von 1.000, gelten die Regelungen für Hotspot-Regionen ab dem folgenden Tag. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert von 1.000, werden die Regelungen aufgehoben.

Das öffentliche Leben und damit die Kontakte werden weitgehend zurückgefahren.

Das bedeutet:

  • Gastronomiebetriebe müssen schließen.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen nur für zwingend erforderliche, unaufschiebbare nicht-touristische Aufenthalte zur Verfügung gestellt werden.
  • Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, die nicht medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Natur sind, haben - mit Ausnahme von Friseursalons - geschlossen.
  • Sporthallen, Sportplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen und andere Sportstätten sind geschlossen.
  • Kulturstätten, Museen, Ausstellungen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Zoos, botanische Gärten usw. sind geschlossen.
  • Freizeiteinrichtungen, z. B. Freizeitparks, Führungen, Seilbahnen, Schifffahrt, Bäder, Thermen, Spielhallen sind geschlossen, Freizeitveranstaltungen sind untersagt.
  • An Hochschulen sind, mit Ausnahme von Prüfungen, keine Präsenzveranstaltungen möglich.
  • Außerschulische Bildungsangebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Fahrschulen, Musikschulen u. ä., sind mit Ausnahme von Prüfungen nicht in Präsenz möglich.
  • Bibliotheken und Archive sind geschlossen.
  • Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet.
  • Der Handel ist geöffnet. Es gelten Zugangsbeschränkungen: Pro 20 Quadratmeter ist nur ein/-e Kunde/-in erlaubt. Ab 08.12.2021 gilt auch im Handel (ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs) die 2G-Regel.
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen bleiben ohne Vorlage von Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zugänglich.

Siehe auch Teil 3 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Kontaktbeschränkungen für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind

Für Personen, die nichtgeimpft oder genesen sind, gelten sehr strenge Kontaktbeschränkungen.
Diese sind in § 3 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt.

Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Maskenpflicht

Auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter dem Punkt Ansteckungsgefahr eindämmen alle geltenden Regelungen zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung/Maskenpflicht aufgeführt.

Sie können diese Regelungen auch direkt unter § 2 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nachlesen.

Quarantäneverlängerung für enge Kontaktpersonen

Bei engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall zehn Tage zurückliegt und während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind.

Unter den zuvor genannten Voraussetzungen endet die häusliche Quarantäne bereits vorzeitig frühestens mit Ablauf von Tag sieben, wenn eine an diesem Tag durch geschultes Personal vorgenommene Testung mittels Nukleinsäuretest oder Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt.

Für alle übrigen asymptomatischen engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne auch dann vorzeitig, wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens sieben Tage zurückliegt und ein frühestens sieben Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführter Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt.

Der Nukleinsäuretest oder der Antigentest ist jeweils durch eine medizinische Fachkraft oder eine hierfür geschulte Person durchzuführen.

Voraussetzung für das vorzeitige Ende der Quarantäne ist die Übermittlung des negativen Testergebnisses an die zuständige Kreisverwaltungsbehörde, sofern diese nicht im Einzelfall oder bei einem regional hohen Ausbruchsgeschehen allgemein eine abweichende Entscheidung trifft.

 

Siehe auch Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Regelungen in einzelnen Bereichen

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe
§ 5, 7, 11 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Körpernahe Dienstleistungen
§ 5 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Hochschulen, VHS, außerschulische Bildung, berufliche Aus-, Fort-, Weiterbildung, Fahrschulen, Musikschulen, Bibliotheken, Archive
§ 5 und 7 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Kultur und Sport
§ 5 und 7 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Freizeiteinrichtungen
§ 4 und 7 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Messen, Tagungen, Kongresse
§ 4 und 7 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Private und öffentliche Veranstaltungen
§ 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 10 und 14 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

ÖPNV, Regional- und Fernverkehr
Im ÖPNV, Regional- und Fernverkehr gilt 3G – Fahrgäste müssen über einen Impf-, Genesenen- oder aktuellen negativen Testnachweis (PCR-Test, Schnelltest) verfügen. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Handel
Zugangsbeschränkungen werden ab Mittwoch, 08. Dezember 2021, wirksam. Es gilt dann die 2G-Regel.
Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, dazu gehören:

  • Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf).

Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Medizinische, pflegerische, therapeutische Leistungen:
Zugang ohne Nachweispflicht

Medizinische, pflegerische, therapeutische Dienstleistungen, z.B. Arztpraxis, Physiotherapie, Logopädie oder Fußpflege sind weiterhin ohne Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung zugänglich. Individuell können die Betreiberinnen und Betreiber jedoch strengere Regelungen für ihre Praxis vorsehen.
Siehe auch § 7 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ergänzend dazu § 2 Maskenpflicht beachten.

Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe; Weihnachtsmärkte, Volksfeste
Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe sind bayernweit bis auf Weiteres geschlossen.
Weihnachtsmärkte und Volksfeste dürfen derzeit nicht stattfinden.

 

Bitte beachten Sie: Steigt die Inzidenz in einer kreisfreien Stadt oder einem Kreis über den Wert von 1.000, gelten die Regelungen für Hotspot-Regionen ab dem folgenden Tag. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert von 1.000, werden die Regelungen aufgehoben.

Schulen und Kinderbetreuung - Welche Regelungen gelten hier?

Schulen
§ 12 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Kindertagesbetreuung
§ 13 der derzeit aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Impfung

Impfzentrum: Terminvereinbarung, Öffnungszeiten und weitere Informationen

 

 

Stadt und Landkreis Rosenheim betreiben seit dem 27. Dezember 2020 ein gemeinsames Impfzentrum in der Inntalhalle und in einem Erweiterungsbau auf der Loretowiese sowie mobile Impfteams. Täglich können bis zu 2.000 Impfungen verabreicht werden.

Vor dem Impfen müssen Sie einen Termin vereinbaren!

Es ist erforderlich, dass Sie sich vorab registrieren und einen Termin vereinbaren.

Nutzen SIe dazu folgenden Link:
www.impfzentren.bayern

Besteht für Sie ausnahmsweise keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Anmeldung bei Ihrem zuständigen Impfzentrum unter der Rufnummer 08031/365 88 99 möglich.
Das Telefon ist Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr erreichbar.

Öffnungszeiten Impfzentrum:
Täglich 8 – 17 Uhr
An den Donnerstagen ist das Impfzentrum zusätzlich von 17 – 21 Uhr geöffnet.

 

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel:

Datum

Feiertag

Impfzentrum

24.12.2021

Heilig Abend

08:00 – 13:00 Uhr

25.12.2021

1. Weihnachtsfeiertag

08:00 – 17:00 Uhr

26.12.2021

2. Weihnachtsfeiertag

08:00 – 17:00 Uhr

31.12.2021

Silvester

08:00 – 13:00 Uhr

01.01.2022

Neujahrstag

08:00 – 17:00 Uhr

06.01.2022

Heilig Drei König

08:00 – 17:00 Uhr

Auffrisch-/Boosterimpfung mit mRNA-Impfstoffen

Derzeit werden allen über 18-jährigen nach einer Wartefrist von fünf Monaten die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung gegeben. Die letzte Entscheidung, nach Feststellung des aktuellen Gesundheitsstatus, obliegt dem impfenden Arzt. Eine Unterschreitung der 5-Monats-Frist (auch nur um einen Tag) wird nicht akzeptiert.

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Am 18.10.2021 hat die STIKO eine Empfehlung veröffentlicht, in welcher Auffrischungsimpfung für Personen über 70 Jahren und bestimmte Indikationsgruppen sowie eine Optimierung der Grundimmunisierung nach vorausgegangener Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson thematisiert wird. Diese Empfehlung finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/43_21.pdf?__blob=publicationFile.

Sechs Monate nach der ersten Grundimmunisierung sollen demnach Auffrischungsimpfungen folgenden Personengruppen angeboten werden:

  • Personen im Alter von 70 Jahren und älter,
  • Bewohner/-innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch BewohnerInnen und Betreute im Alter von unter 70 Jahren eingeschlossen,
  • Pflegepersonal und andere Tätige, die direkte Kontakte mit mehreren zu pflegenden Personen haben, in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID 19 Verläufe,
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patienten- und Patientinnenkontakt,
  • Personen mit einer Immundefizienz (ID).

Für die Auffrischimpfung soll laut STIKO ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der vorher erfolgten homologen oder heterologen (zwei unterschiedliche Corona-Impfstoffe) Immunisierung verwendet wurde.

Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfdosis des Impfstoffes von Johnson & Johnson („Janssen“) erhalten haben, sollten zur Optimierung ihres Impfschutzes eine weitere Impfdosis mit einem mRNA-Impfstoff frühestens vier Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten.

Auffrischungsimpfungen sollen aber auch für folgende Personengruppen angeboten werden:

  • Medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes und mobile Impfteams.
  • Ebenfalls können Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung kann zudem laut Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schon die Personengruppe der über 18-Jährigen mit einer Auffrischungsimpfung versorgt werden. Die Auffrischungsimpfung kann grundsätzlich bereits nach fünf Monaten, wie vom bayerischen Gesundheitsministerium empfohlen, durchgeführt werden – vorbehaltlich einer entgegenstehenden Entscheidung des Impfarztes aufgrund der jeweiligen Bewertung von Indikation und Kontraindikation vor Ort.

Benötigte Dokumente zur Impfung

  • Ihren Personalausweis/Reisepass
  • falls vorhanden, Ihren Impfpass
  • Ihren Impfbogen mit dem QR-Code (QR-Code gerne auch auf einem Smartphone)
  • Nachweis über Ihre abgefragten impf-relevanten Risikofaktoren.

Beispiele: Risikofaktoren können sie durch formlose ärztliche Bestätigungen, Atteste, Arztbriefe, aber auch (Entlassungs-)Berichte vom Krankenhaus, Arztrechnungen mit Diagnose, einen vom Krankenhaus oder Transplantationszentrum ausgestellten Transplantationsausweis oder ein aktuelles Insulin-Rezept nachweisen.

Legen Sie Ihre Bestätigungen beim (ersten) Impf-Termin im Impfzentrum vor. Diese Nachweise werden bei einer Zweitimpfung nicht mehr benötigt. Es reichen dann folgende Dokumente:

  • Personalausweis/Reisepass
  • Impf-Dokumentation von der Erst-Impfung
  • Impfpass, falls vorhanden.

 

Downloads:

Arbeitgeberbescheinigung Impfberechtigung

Kontaktpersonenbestätigung von schwangeren und pflegebedürftigen Personen

Testen

Geltende Testverordnung des Bundes ab 12.11.2021

Mit der Neufassung der Coronavirus-Testverordnung (TestV) am Freitag, 12. November, 2021, haben wieder alle symptomfreien Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf mindestens einen kostenfreien PoC-Antigentest pro Woche. Kostenfreie PoC-Antigentests können von allen Teststationen (Leistungserbringer nach § 6 TestV) angeboten werden. Anspruch auf einen kostenfreien PCR-Test haben weiterhin nur bestimmte, testberechtigte Personen. Im Rahmen der Bayerischen Teststrategie wurde festgelegt, dass auch Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen COVID-19 geimpft werden können sowie stillende Mütter Anspruch auf einen kostenfreien PCR-Test in den lokalen Testzentren haben (lokales Testzentrum für Stadt und Landkreis Rosenheim ist das Testzentrum auf der Loretowiese). Zudem können Schwangere bis zum 31. März 22 einen kostenfreien PCR-Test im lokalen Testzentrum auf der Loretowiese oder in Arztpraxen erhalten.

Die kommunal angebotenen PCR-Tests dürfen nur kostenlos und damit nur bei speziellen Gruppen durchgeführt werden. Ein gleichzeitiges Angebot von kostenlosen und kostenpflichtigen PCR-Tests in einem kommunalen Testzentrum wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege untersagt.

Bitte informieren Sie sich vorab darüber, ob Sie weiterhin Anspruch auf eine kostenlose Testung haben. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

Testzentrum: Terminvereinbarung, Öffnungszeiten und weitere Informationen

Stadt und Landkreis Rosenheim betreiben seit dem 1. September 2020 ein gemeinsames Testzentrum auf der Loretowiese. Personen mit Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test oder PoC-Antigentests können hier getestet werden.

Registrierung und Terminvereinbarung:
Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden wird Ihnen dringend empfohlen, dass Sie sich vorab registrieren und einen Termin vereinbaren.

Nutzen Sie dazu folgende Links:
Registrierung für einen PCR-Test

Registrierung für einen PoC-Antigentest

Terminvereinbarung

 

Öffnungszeiten Testzentrum:
Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage von 9 Uhr bis 13 Uhr

Beim Betreten des Testzentrums muss eine FFP2-Maske getragen werden. In der Warteschlange ist ein Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Damit die Registrierung vor Ort zügig erfolgen kann, wird gebeten, ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner mitzubringen.

Das Testzentrum ist mit einer Spur für Fußgänger und drei Fahrspuren für PKW aufgebaut.

Indexpersonen erhalten zum freitesten einen PoC-Antigentest.

 

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel:

Datum

Feiertag

Testzentrum

24.12.2021

Heilig Abend

09.00 – 13:00 Uhr

25.12.2021

1. Weihnachtsfeiertag

09.00 – 13:00 Uhr

26.12.2021

2. Weihnachtsfeiertag

09.00 – 13:00 Uhr

31.12.2021

Silvester

09.00 – 13:00 Uhr

01.01.2022

Neujahrstag

09.00 – 13:00 Uhr

06.01.2022

Heilig Drei König

09.00 – 13:00 Uhr

 

Weitere Teststationen (Einrichtungen, die Schnelltests und/oder PCR-Tests anbieten), finden Sie  in dieser Testzentren-Übersicht.

Gültigkeit von Testnachweisen

Testnachweise für das Nichtvorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion sind gemäß § 3 Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) i. V. m. § 2 Nr. 7 a)-c) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) unter folgenden Bedingungen gültig:

  • 2 Nr. 7 a) SchAusnahmV:
    Die Testung findet vor Ort unter Aufsicht desjenigen statt, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (z. B. Testung vor Ort bei Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten). Dieser Testnachweis darf gemäß den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums nicht für andere Zwecke verwendet werden.
  • 2 Nr. 7 b) SchAusnahmV:
    Die Testung findet im Rahmen einer betrieblichen Testung von festangestellten Mitarbeiter/innen im Sinne des Arbeitsschutzes statt. Dieser Testnachweis darf auch für andere Zwecke verwendet werden. Antigentests sind 24 h und PCR-Tests sind 48 h gültig.
  • 2 Nr. 7 c) SchAusnahmV:
    Die Testung wird von einem Leistungserbringer gemäß § 6 Coronavirus-Testverordnung (TestV) durchgeführt oder überwacht. Hierzu zählen lokale Testzentren (Loretowiese), Arztpraxen, Apotheken, Teststationen von Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie vom Gesundheitsamt beauftragte Teststationen von privaten Betreibern. Antigentests sind 24 h und PCR-Tests sind 48 h gültig.

Gemäß § 3 Abs.5 BayIfSMV gelten zudem folgende Personen als getestet:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen,
  • noch nicht eingeschulte Kinder.

Es dürfen nur Antigentests eingesetzt werden, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sind: BfArM – Antigen-Tests auf SARS-CoV-2

Zugang zu Rathäusern und Verwaltungsgebäuden

Überprüfung der 3G-Regel

Seit Sonntag, 07.11.2021 gelten die Regelungen der roten Krankenhausampel in Rosenheim. Darunter fällt auch die Stadtverwaltung Rosenheim, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern seit heute (08.11.2021) den Zutritt zu städtischen Dienstgebäuden nur nach Überprüfung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) gestattet.

Der Zugang zu den städtischen Verwaltungsgebäuden wird dazu auf einen Zugang beschränkt. Am jeweiligen Eingang kontrolliert ein Sicherheitsdienst während der Sprechzeiten die Einhaltung der 3G-Regel der Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter sowie der Besucherinnen und Besucher.

Ungeimpfte und nicht genesene Personen müssen einen negativen Test vorlegen.

Die 3G-Regel gilt laut Bayerischer Staatsregierung nicht für Stadtratsmitglieder während der Gremiensitzungen. Besucherinnen und Besuchern der Sitzungen werden vorab Selbsttests unter Aufsicht angeboten.

Innerhalb der städtischen Dienstgebäude gilt für alle Personen eine FFP2-Maskenpflicht.