Ausstellungen seit 1990

  1. Unser Wald - unser Holz (05.12.1989-05.01.1990)

    Die Ausstellung der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Rosenheim zeigt auf großen Bildtafeln u.a. die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes sowie wichtige und interessante Verarbeitungsbeispiele.

     
  2. Das Biegen des Holzes (10.12.1990-26.01.1991)

    Bild- und Texttafeln vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, Objekte und Bilder der Firma Thonet, Frankenberg, sowie Objekte, Bilder, Video und Texte - Eigenfertigung an der Fachhochschule Rosenheim.

     
  3. Holz, Natur und Handwerk (19.03.1991-20.04.1991)

    Eine Ausstellung des Freilichtmuseums Glentleiten zeigte die in der Region wachsenden Holzarten und deren spezifische Eigenschaften. Vom Schreiner und Schnitzer wurden die handwerklichen Verarbeitungsschritte sowie das Zusammenfügen von Holzteilen mit den unterschiedlichen Verbindungsmöglichkeiten und den entsprechenden Werkzeugen gezeigt.

     
  4. Holzfenster (08.10.1991-30.11.1991)

    Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik Rosenheim, der Handwerkskammer von Oberbayern, Texttafeln, Abbildungen und Objekte der Firmen Rief, Bachmann und Leitz.

     
  5. Superlative in Holz (04.05.1992-22.08.1992)

    Schon durch die ausgeprägte Vielfalt der Bäume kkonnte eine ganze Reihe einzigartiger Baumindividuen in Bildern dargestellt werden. Aus dem vielseitigen Werkstoff Holz wurden von hervorragenden Handwerkern zu allen Zeiten einmalige und extremste Objekte und Bauwerke gefertigt. Zahlreiche Abbildungen und Modelle auch von anderen Museen gaben der Ausstellung einen besonderen Reiz.

     
  6. Holz und Technik (29.09.1992-17.10.1992)

    Wanderausstellung des Arbeitskreises Holz und Technik anlässlich der Holzschutztage in Rosenheim unter dem Generalthema "Holzschutz und Umwelt".

     
  7. Reifendrehen - Spielzeug aus dem Erzgebirge (17.11.1992-16.01.1993)

    Eine besondere Art der Spielzeugherstellung haben Bergleute aus dem Erzgebirge erfunden, um im Winter ihr karges Einkommen aufzubessern. Anhand von Reifendreh-Vorführungen wurde diese Technik der Produktion von Spielzeugfiguren aus gedrechselten Holzreifen demonstriert. Die Leihgaben stammten aus dem Spielzeugmuseum Seiffen im Erzgebirge.

     
  8. Holz exklusiv (16.03.1993-15.05.1993)

    Die Aussteller haben sich seit vielen Jahren mit dem Material Holz auseinandergesetzt. Das werkgerechte Gestalten sowie die hochwertige handwerkliche und künstlerische Bearbeitungt ist ihnen ein ganz besonderes Anliegen. Holz hat viele schöne Seiten und die hier gezeigten gehörten sicher mit zu den besten.

     
  9. Gestaltetes Holz (22.06.1993-25.09.1993)

    Eine Ausstellung des Forstamtes Neumünster-Ost, Objekte vom Wildpark Trappenkamp; Idee und Gestaltung: Herr Bärwald.

     
  10. Das Faltboot - eine Entwicklung aus Holz und Leinen (29.03.1994-15.10.1994)

    Unter dem Titel "Das Faltboot aus Rosenheim" dokumentierte das Holztechnische Museum die Entwicklung eines Sportgerätes aus Holz und Leinen, das weltweit Verbreitung fand. Alte Fotos und Kataloge, Wanderführer von Alfred Heurich und auch das handschriftliche Tagebuch von Johann Klepper aus dem Stadtarchiv Rosenheim waren zu sehen.

     
  11. Krippe aus Holz (15.11.1994-14.01.1995)

    Anleitungen zum Selbermachen bot die Ausstellung in Zusammenarbeit mit den Rosenheimer Krippenfreunden und dem Kulturamt Rosenheim. Zu sehen waren Krippendarstellungen aus unterschiedlichen Regionen z.B. aus Südtirol, Bayern, dem Erzgebirgen, aus Böhmen u.v.m.

     
  12. Schüler gestalten Holz (31.01.1995-18.03.1995)

    Siegerarbeiten des bayerischen Landeswettbewerbs 1994 "Schüler gestalten Holz". Eine Auswahl der Preisträgerarbeiten, die mit viel handwerklichem Können und viel Fantasie von Schülern der Jahrgangsstufen 1 bis 13 hergestellt wurden.

     
  13. Holz und Salz (27.07.1995-28.10.1995)

    Begleitausstellung zur großen bayerischen Landesausstellung "SALZ MACHT GESCHICHTE". Ein zehnminütiger Videofilm zeigte die Herstellung von "Holzdeicheln", die als Soleleitungen von Berchtesgaden zur Saline Rosenheim verlegt worden waren. An drei Terminen wurde auf dem Max-Josefsplatz vor dem Museum die schwere Arbeit des Deichelbohrens vorgeführt.

     
  14. Holzhandwerk aus Berchtesgaden (21.11.1995-27.1.1996)

    "Berchtesgadener Waar" aus dem Heimatmuseum Berchtesgaden. Vorführungen einer Spanschachtelmalerin, eines Schnitzers aus der Schnitzschule Berchtesgaden und eines Schaffelmachers an drei Terminen ergänzten die Ausstellung.

     
  15. Vom Steinbeil zur Lasertechnik (09.07.1996-28.09.1996)

    Anlässlich der Eröffnung von Raum 4 des Holztechnischen Museums zum Thema "Holzschneidewerkzeuge" wurdei die Begleitausstellung konzipiert. Ein Experimental-Archäologe zeigte wie z.B. archäologisches Werkzeug originalgetreu nachgebaut werden kann. Eine Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene unter dem Titel "Steinzeitwerkzeug zum Ausprobieren" stieß auf großes Interesse.
    Holztechnische Blätter, Nr. 1:
    "Vom Steinbeil bis zur Lasertechnik", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum


     
  16. Rattan und Weide - Holz gebogen und geflochten (30.10.1996-11.01.1997)

    Die Wanderausstellung "Gestalten mit Geflecht" der Korbflechterstadt Lichtenfels wurde im Holztechnischen Museum und ind er Fachhochschule Rosenheim gezeigt. Diavorträge,Vorträge, Flechtkurse und Mitmach-Aktionen auf dem Max-Josefs-Platz rundeten die Ausstellung ab.
    Holztechnische Blätter, Nr. 2:
    "Rattan und Weide", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum


     
  17. Bäume sind mehr ... als nur Holz (18.03.1997-16.08.1997)

    Bäume sind wichtige Bestandteile der Entwicklungsgeschichte der Erde und der Menschheit. In der Sonderausstellung schreiben acht engagierte Autoren über verschiedene Themenbereiche.
    Holztechnische Blätter, Nr. 3:
    "Bäume sind mehr als nur Holz", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum



     
  18. Möbel - Skulpturen - Räume (26.09.1997-31.10.1997)

    Im Rahmen der Oberbayerischen Kulturtage in Rosenheim stellte die Fachschule für Schreiner und Holzbildhauer des Bezirks Oberbayern in Garmisch-Partenkirchen ausgewählte Projektarbeiten sowie prämierte Gesellen- und Meisterstücke aus.

     
  19. Gestalten mit Holz (17.11.1997-31.01.1998)

    Der Mitbegründer des Vereins Holztechnisches Museum Rosenheim e.V. und ehemalige Direktor der Staatlichen Technikerschule Rosenheim, Hans Osterfeld, zeigt eine Auswahl seiner bildhauerischen Objekte.

     
  20. Holz- ein Baustoff, uralt und mit großer Zukunft (16.06.1998-17.10.1998)

    Mit zahlreichen Bildern, Texttafeln und Modellen wurde versucht, die Bedeutung des Bau- und Werkstoffes Holz - von den ältesten nachweisbaren Pfahlbauten bis hinzum forschungsprojekt "Rosenheimer Haus" zu zeigen.
    Holztechnische Blätter, Nr. 4:
    "Holz, ein Baustoff, uralt und mit großer Zukunft", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum

     
  21. Masken aus Holz (12.01.1999-24.04.1999)

    Über 50 Larven und Masken für Brauchtum und Fasnacht aus verschiedenen Regionen bewiesen die vielfältigsten Ausdrucksformen, mit denen Maskenschnitzer bunte Gesichtslarven aus Holz gestalteten.


     
  22. Von Baum zu Baum (26.05.1999-12.09.1999)

    Fünf beschilderte Radwanderrouten führen im Landkreis Rosenheim zu bedeutenden Baumgestalten mit besonderen mythologischen, religiösen oder geschichtlichen Hintergründen.
    Radwanderkarte "Von Baum zu Baum",
    Hrsg. Landkreis Rosenheim (Verkauf an der Museumskasse)



     
  23. Tischbildnisse - Menschenbilder (26.10.1999-29.01.2000)

    Der Holzbildhauer Andreas Kühnlein aus Unterwössen präsentierte eine Auswahl seiner Skulpturen. Die eindrucksvollen, nur mit der Motorsäge gearbeiteten Menschenbilder wurden zusätzlich teils im Freien in der Innenstadt verteilt ausgestellt und führen die Besucher im Holztechnischen Museum zu den Tischbildnissen, die Situationen im menschlichen Leben wie z.B. Macht und Vergänglichkeit, Zerwürfnisse, Übermut, Umkehr und Einsicht plastisch symbolisierten.

     
  24. Holztechnik in Rosenheim (23.05.2000-30.09.2000)

    "75 Jahre Ausbildung - 10 Jahre Museum" lautete der Untertitel der Sonderausstellung. Die Entwicklung der Holzindustrie der vergangenen 75 Jahre spiegelt sich in der holztechnischen Ausbildung in Rosenheim wider. Die Ausbildungsinstitutionen für die industrielle Holzbearbeitung und Holzverarbeitung sind weltweit beispielgebend. Die Bedeutung Rosenheim als "Holzstadt" wird  auch durch das Holztechnische Museum dokumentiert.
    Holztechnische Blätter, Nr. 5:
    "Holztechnik in Rosenheim - 75 Jahre Ausbildung - 10 Jahre Museum",
    Hrsg. Verein Holztechnisches Museum


     
  25. Holzminiaturen aus dem Erzgebirge (24.10.2000-28.01.2001)

    Leihgaben eines Privatsammlers mit über 2000 Objekten. Schnitzer und Drechsler haben mit künstlerischem Anspruch und handwerklicher Perfektion u.a. den Alltag im Jahresablauf in kleinen Holzkunstwerken dargestellt. Traditionelle Bergbauszenen, dörfliches Leben, Waldlandschaften, vielfältige Märchen-, Engel- und Osterhasengeschichten und natürlich die bekannten Räuchermännchen, Lichtengel, Nussknacker, Schwibbögen und Weihnachtspyramiden erfreuten die Besucher.

     
  26. Holz hat viele Gesichter (24.06.2001-30.09.2001)

    Rosenheimer Fotogruppen zeigten eine Auswahl ihrer besten "Holzmotive". Mit der Kamera eingefangen wurden sowohl Bäume im Naturkreislauf, vom Zahn der Zeit geprägt, als auch handwerklich verbaute Details wie Haustüren, Treppen, Zäune usw. oder von Künstlern bearbeitete Objekte.

     
  27. Krippenausstellung (20.11.2001-13.01.2002)

    Viele Leihgeber, u.a. die Rosenheimer Krippenfreunde, ermöglichten es, die unterschiedlichsten Darstellungen des Geschehens der Heiligen Nacht vielen interessierten Besuchern zu präsentieren.

     
  28. Seltenes Holzhandwerk (30.04.2002-28.09.2002)

    Holzhandwerker aus dem waldreichen Vogtland, die über Jahrzehnte auch während der ehemaligen DDR-Zeit zum Bruttosozialprodukt beitragen konnten, zeigten mit welch großer Handwerkskunst sie ihre Produkte herstellten. Zu den Ausstellern zählten z.B. Stockmacher, Muldenhauer oder Mollenhauer, Leitermacher, Geigenbogenbauer usw.. Dioe Ausstellung zeigte, dass sich Handwerk auch heute noch lohnt, wenn meisterliches Engagement, Fertigkeit, Können und Liebe zum Werkstoff Holz dahinter stecken.

     
  29. Meisterliche Schnitzkunst aus dem Erzgebirge (29.10.2002-19.01.2003)

    Das waldreiche Erzgebirge zählt zu den bekanntesten Volkskunstlandschaften Deutschlands. Während im östlichen Teil der Region um Seiffen die Spielzeugmacher mit ihren Produkten aus gedrechselten Teilen weltweit bekannt sind, hat sich im Westen um Schneeberg das handwerkliche Schnitzen über die üblikche Volkskunst hinaus entwickelt. Die ausgestellten 180 Exponate, allse Beispiele hervorragender erzgebirgischer Schnitzkunst, stammten aus e ine über 90 Jahre zusammengegtragenen Privatsammlung, die als einmalig in Europa gilt.

     
  30. Kommt HOLZ kommt RAD (13.05.2003-26.10.2003)

    Mittelpunkt der Ausstellung war die Entwicklung des Rades und seine Bedeutung für die Menschheitsgeschichte. Die Spinnwirtel (vor 11.000 Jahren), das Scheibenrad und die Töpferscheibe (vor ca. 5.500 Jahren), die Gewinnung der Energie durch Treträder oder Tretscheiben, angetrieben durch Mensch oder tier, die Nutzung der natürlichen Energie durch Wasser- und Windräder sind Beispiele dafür. Speichenräder, die bis vor 100 Jahren noch im Verkehrswesen dominerten, sind u.a. Meilensteine in der Technikgeschichte, die weitgehend vom Werkstoff Holz geprägt war. Auch in vielen Mythologien und Religionen ist das Rad als Abbild der als Scheibe gesehenen Sonne von größter Bedeutung.
    Holztechnische Blätter, Nr. 6:
    "Kommt Holz, kommt Rad", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum


     
  31. Mit Holz zum Wintersport (25.11.2003-28.03.2004)

    Funde von Gerätschaften zum Fortbewegen im Schnee und auf Eis sind bis zu 5.000 Jahre alt. Immer versuchte der Mensch diese vor allem zum Jagen und zum Transportieren entwickelten Geräte auch für sportliche Wettbewerbe zu nutzen. Vor 50 Jahren waren Wintersportgeräte überwiegend aus Holz. Heute ist bei den Kunststoffummantelungen und für höchste Leitungen im Sprung-, Alpin- oder Landlaufski immer noch Holz der dominierende Werkstoff. Zahlreichew Leihgeber, Wintersport- und Skimuseen sowie Firmen und Privatleute ermöglichtgen mit alten und ganz modernen Objekten quer durch den gesamten Wintersport eine äußerst vielseitige und interessante Ausstellung.

     
  32. Holz gewachsen - geformt (11.05.2004-10.10.2004)

    Die Natur ist unendlich kreativ. Sie bringt viel Farben, Formen udn Strukturen hervor, die Walter Hold aus Gleisdorf (Österreich) bei seinen Wanderungen vor allem in Schwemmhölzern in Flusstälern findet. Er sieht seine Aufgabe darin, die gefundenen Objekte, nachdem er sie von Schmutz und Moder befreit hat, nujr noch zu vervollkommnen. Ganz anders versucht Karl Leitner aus St. Peter (Österreich) durch die ihm eigene Arbeitsweise des Konstruierens, Aufbauens und Zusammenfügens einzelner ausgewählter Holzarten die Spannungen des Werkstoffes für seine Skulpturen nutzbar zu machen. Daraus entsteht eine Formenvielfalt, die seine Geandken, Gefühle, Träume und Hoffnungen ausdrücken.

     
  33. Weihnachtliches aus Holz gemacht (09.11.2004-23.01.2005)

    Die Ausstellung zeigt eine bunte Vielfalt weihnachtlicher Dekorationen und Krippen aus den verschiedensten Regionen. Neben den bekannten erzgebirgischen Engelschafen und Pyramiden waren natürlich Nußknacker und Räuchermänner stark vertreten. Besonderes Interesse weckte ein handwerklich außerordentlich geschickter Christbaumkugel-Schnitzer. Auch der Berchtesgadener Christbaum, behangen mit der "Berchtesgadener Waar" udn den typischen Spanschachteln erfreute sich großer Aufmerksamkeit bei den zahlreichen Besuchern.

     
  34. EICHE - LINDE - Mythen, Geschichten, Jahrringkunde (07.06.2005-08.01.2006)

    Eiche und Linde haben für die Deutschen eine starke Symbolkraft. In Sagen, Märchen, Mythen und Religionen spielen sie eine große Rolle. Wie in einem Tagebuch dokumentieren die Bäume in den Jahresringen nicht nur ihren Lebenslauf, sondern auch Umwelteinflüsse und Klima. Die Eioche liefert den Wissenschaftlern bis zur Eiszeit (ca. 10.000 Jahre v. Chr.) wertvolle Informationen und ermöglicht exakte Datierungen von archäologischen Funden mit Hilfe der Dendrochronologie.


     
  35. Xund´s vom Baum (13.03.2006-30.09.2006)

    Neben dem unschätzbaren Nutzen der Bäume u.a. zur Regulierung des Klimas und des Wasserkreislaufs, werden in einzelnen Bäumen oder Sträuchern ganz unterschiedliche Werkstoffe erzeugt und in den verschiedenen Pflanzenteilen gespeichert. Viele davon werden schon über Jahrtausende volksmedizinisch genutzt und auch in der modernen Pharmazie eingesetzt. Von 20 Baumarten und 4 Sträuchern wurden in der Ausstellung deren Wirkstoffe beschrieben und ihr Einfluss auf die Gesundheit vorgestellt. Die Ausstellung war eine Leihgabe des Holz-Museums St. Ruprecht, Murau/Steiermark.
    Broschüre: "Xunds vom Baum",
    Hrsg. Holz-Museum St. Ruprecht, Murau (an der Museumskasse)


     
  36. Zwischen Arche und Krippe - ungewöhnliche Holzkunst (07.11.2006-14.01.2007)

    Neben einigen besonderen Krippendarstellungen konnten Leihgaben vom Erzgebirgsmuseum in Seiffen, dem Nussknackermuseum in Neuhausen und weitere interessante handwerklich gefertigte Unikate aus Oberammergau, Rottach-Egern sowie von Kunsthandwerkern aus der Umgebung die interessierten Besucher weihnachtlich einstimmen.

     
  37. Hölzer - Töne - Musik -  Wie aus Holz Instrumente werden (03.04.2007-28.10.2007)

    Eine Ausstellung zum Hören und Sehen. Zehn verschiedene Meister ihres Faches zeigten, wei sie aus Holz die unterschiedlichsten Streich-, Zupf-, Schlag- oder Blasinstrumente fertigen, die, von Künstlern gespielt, zu höchsten Musikgenüssen führen können. Angefangen mit der Geige über Zither, Harfe, Gitarre, Flöte, Fagott, Alphorn und Orgel bis zur mittelalterlichen Drehleier wurde an den Ausstellungsobjekten die Bedeutung des Holzes für diese besondere Handwerkskunst gezeigt.

     
  38. Faszination Holz - Vielfalt und Schönheit in Skulpturen und Holzbüchern (27.11.2007-30.03.2008)

    "Holz ist unser Element" können die beiden Leihgeber der Ausstellung "Faszination Holz" mit Fug und Recht von sich behaupten. Heinrich Göbel formt seine Skulpturen aus einer Vielzahl von Hölzern, auch aus solchen, die allgemein für bildhauerische Arbeiten als nicht geeignet gelten. Dr. Christian Schmerler präsentiert seine umfangreiche Holzsammlung in Buchform, die er in äußerst exakter handwerklicher Weise erstellt hat. In den Arbeiten beider Aussteller brachten die unterschiedlichsten Hölzer in Wuchsformen, Farben und Maserungen die Besucher zum Staunen.

     
  39. Papier und Bleistift (06.05.2008-19.10.2008)

    Holzabfälle und Durchforstungshölzer sind heute die wichtigsten Grundstoffe für den Fasermix aus Holzstoff, Zellstoff oder Altpapier aus dem, den gewünschten Eigenschaften entsprechend Neupapiere hergestellt werden. Erfunden wurde das Faservlies von den Chinesen vor ca. 2.000 Jahren. Von China kam dann dieses Wissen über die Mauren vor ca. 800 Jahren nach Europa. Bis vor ca. 150 Jahren lieferten ausschließlich Naturfaserlumpen sogenannte Hadern, die Fasern für das Papier. Heute werden nur noch Baumwollfasern für die Herstellung von Geldscheinen verwendet. Bleistift enthält kein Blei sondern Graphit bzw. eine Mischung aus Ton und Graphit, die den Härtegrad bestimmt: viel Graphit weich (B). Das Holz für die Umhüllung stammt überwiegend aus nachhaltig genutzten Wäldern Nordamerikas und Afrikas.

     
  40. Hölzerne Spielzeugwelten (25.11.2008-01.03.2009)

    Neben den "nützlichen Gegenständen", die die Menschen zur Bewältung ihres Alltags in Haus und Hof sowie auf der Jagd über Jahrtausende entwickelten, spielten auch "zweckfreie Gegenstände" wie z.B. Spielzeug zu allen Zeiten eine bedeutende Rolle. Von allen Naturmaterialien ist Holz der beliebteste Werkstoff zur Herstellung von Spielgegeständen für alle Altersstufen. Puppenstuben und Puppenhäuser, Kaufläden, aber auch Burgen, Bauernhöfe, Holzbaukasten udn Fahrzeuge aller Art wurden oft mit viel Liebe handwerklich gefertigt, über Generationen vererbt und dienen heute noch dem Einüben sozialer Verhaltensformen.

     
  41. Bilder aus Holz - Intarsien, Marketerie (13.05.2009-30.12.2009)

    Bereits bei den Hochkulturen vor 5.000 Jahren wurden Holzgegenstände durch Einlegen (Intarsie) verschiedener Schmuckmaterialien verziert. Ab dem Mittelalter entwickelte sich die Schmuckform durch Zusammensetzen verschiedenfarbiger Furniere zu Bildern (wie ein Puzzle), die komplett auf ein Trägermaterial aufgeleimt wurden zur Marketerie.

     
  42. Impressionen in Holz (27.02.2010-20.03.2010)

    Anlässlich des Doppeljubiläums "30 Jahre Verein und 20 Jahre Holztechnisches Museum" wurden ungewöhnliche technische und kunsthandwerkliche Exponate verschiedener Leihgeber sowie Objekte aus dem Depot der Öffentlichkeit präsentiert. U.a. konnten erstmals aus der neu erworbenen umfangreichen Briefmarkensammlung besonders schöne Exemplare zur Holzbearbeitung gezeigt werden.

     
  43. Holz von seiner schönsten Seite (21.04.2010-16.10.2010)

    Im Rahmen der Landesgartenschau in Rosenheim, die unter dem Motto "Inn-Spiration" stand, entwarfen und fertigten Schülerinnen und Schüler der Schule für Holzgestaltung Garmisch-Partenkirchen und der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei Berchtesgaden Skulpturen und Werkstücke zum Thema Wasser. Die Arbeiten von 36 Schüplerinnen und Schülern der 1. bis 3. Lehrjahre zeigten außergewöhnliche Vielfalt und fanden bei den zahlreichen Besuchern wegen der ausdrucksvollen Gestaltung viel Beachtung.

     
  44. Holz - Feuer - Licht (24.11.2010-30.05.2011)

    Die Beherrschung des Feuers durch den Homo erectus vor ca. 1,6 Mio. Jahren zählt zu gen größten Errungenschaften in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Ausschließlich Holz stand für das Feuer zum Kochen, zum Heizen und zur Beleuchtung zur Verfügung und führte mit dem Bevölkerungswachstum und den zunehmenden "holzfressenden" Gewerben in vielen Gegenden zur Holznot. Mit der Nutzung der Steinkohle und deren Transportmöglichkeiten zum Verbraucher ab Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich die Wälder wieder erholen. Erst mjit der Erfindung des Streichholzes ab 1826 hatten die Menschen die Möglichkeit an jedem Ort und zu jeder Zeit sekundenschnell Feuer zu machen.

     
  45. Drechseln - Kunst oder Handwerk (08.06.2011-23.10.2
    Seit über 3.000 Jahren verstehen die Menschen aus rotierenden Werkstücken, vor allem aus Holz udn Elfenbein, Gebrauchsgegenstände herzustellen. Ab dem Mittelalter dominierten auch gedrechselte Formen den Möbelbau. Neben den Berufsdrechslern versuchen heute immer mehr Freizeit- und Hobbydrechsler das wunderbare Innere des Individuums Baum in unterschiedlichsten Formen sichtbar zu machen. In der Ausstellung zeigten 20 Leihgeber an knapp 300 Objekten die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten. An vier Vorführungsterminen konnten interessierte Besucher den Spezialisten bei ihren Vorführungen über die Schulter schauen.

     
  46. Schmückendes aus Holz (23.11.2011-26.02.2012)

    Holz mit seiner unermesslichen Vielfalt an Farben und Strukturen hat den Menschen schon immer veranlasst sich Schmückendes herzustellen. Fast 20 Leihgeber zeigten mit welch gestalterischen Vielfalt sie den Werkstoff Holz zu Unikaten bearbeiten können. Neben dem Schmuck zur persönlcihen optischen Aufwertung bilden auch die dekorativ schmückenden Elemente in Räumen eine wichtige Rolle.

     
  47. Holzwurm, Borkenkäfer & Co. (28.03.2012-14.10.2012)

    Im Laufe der Evoluation hat sich eine Reihe von Spezialisten unjter den Insekten udn Pilzen herausgebildet, die den organischen Werkstoff Holz immer wieder der Natur zuführen. Das über Jahrtausende funktionierende Okösystem kann durch klimatische Veränderungen und menschliche Eingriffe aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Als Wald- oder Forstschädlinge (z.B. Borkenkäfer) befallen sie überwiegend lebende Bäume. Bestimmte Holzschädlinge (Insekten und Pilze) haben sich auf trockenes Holz spezialisiert.Unter bestimmten Bedingungen von Feuchtigkeit und Temperatur nutzen sie überwiegend Holz als Nahrung.

     
  48. Besondere Krippen (21.11.2012-16.02.2013)

    Der Kern der Ausstellung stammt von der Schnitzschule in Berchtesgaden. Das Geschehen in Bethlehem wurde von 17 Schülern ganz unterschiedlich udn teilweise sehr eigenwillig interpretiert. Besoners reizvoll ist die geschnitzte biblische Darstellung der Erlösergeschichte der Menschheit: Beginnend mit dem Sündenfall und der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, über die Sintflut mit der Arche Noah und den 10 Geboten, die Moses am Berg Sinai empfing, führt der Weg bis zur Krippe in Bethlehem. Sehenswert war auch, wie unterschiedlich und mit welch interessanten Materialein die Geburtslegende in Krippen aus mehreren Ländern der Erde dargestellt wurde.

     
  49. Holzbau - nachhaltig und modern (17.04.2013-13.10.2013)


    Mehrere Holzbaufirmen haben von ihren sehr spektakulären Objekten Fotomaterial zur Verfügung gestellt, z.B. Hallenbauten mit großen Spannweiten, interessante und innovative Brückenkonstruktionen, architektonische Glanzstücke bei Bauten für die Freizeitgestaltung oder Holztürme bis zu 100 m Höhe. Wohn- und Geschäftshäuser in Holzbauweise sind bereits bis 8 Stockwerke sowohl statisch als auch brandschutztechnisch beherrschbar. Fachleute sind der Meinung, dass nach dem Zeitalter des Stahls (19. Jahrhundert) und des Betons (20. Jahrhundert) das Holz der Werkstoff des 21. Jahrhunderts ist.

     
  50. Denkmal im Wald - Kultur in der Natur (30.10.2013-01.02.2014)

    Die Wanderausstellung des Bayerischen Amts für Denkmalpflege widmet sich dem Thema Bodendenkmäler. Von den rund 55.000 Bodendenkmälern in Bayern liegen mehrere Tausend im Wald. Die ältesten haben 30 Baumgenerationen und mehr als 100 Menschengenerationen überstanden. Ob Limes, Burgruine, Grenzstein oder Grabhügel - die Ausstellung will Lust darauf machen, diese Denkmäler zu erleben. Gleichzeitig will sie auf die Gefahren hinweisen, die diese Fundorte bedrohen.

     
  51. Holzstadt Rosenheim - Sonderausstellung zum Jubiläum "150 Jahre Stadt Rosenheim"(09.04.2014-12.10.2014)

    Die Ausstellung belegt anhand der Geschichte von über 30 ausgewählten bestehenden und ehemaligen Handwerks- und Industriebetrieben, Institutionen, Bildungseinrichtungen und speziellen Aktivitäten sowie besonderen Bauwerken, dass Rosenheim zu Recht mit dem Prädikat "Holzstadt" international auftreten kann. Holzhandel, innvoative Holzverarbeitung und Holz als Gegenstand von Wissenschaft und Forschung sind seit über 150 Jahren ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Rosenheim.
    Holztechnische Blätter, Nr. 7:
    "Holzstadt Rosenheim", Hrsg. Verein Holztechnisches Museum

     
  52. Die Natur, der große Künstler - Holz und Steine einmal anders (19.11.2014-08.02.2015)

    Schwemmholz und Treibgut aus heimischen Flüssen formt Alois Wimmer aus Freilassing mit wenigen Veränderungen zu vielfältigen Figuren und phantasievollen Gestalten. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Steinesammlungen der Hobbygeologen Gustav Prechtl, Hannes Peschl und Gerhard Heidenthaler, die scheinbar einfache Kieselsteine und Fundsteine durch Schleifen und Polieren "zum Leben erwecken" und ihre Besonderheiten und Einmaligkeiten hervorarbeiten.

     
  53. Bambus - ein besonderes Gras (23.03.2015-08.10.2015)

    Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des Rohstoffes Bambus und seine vielseitige Verwendung von Bambusprodukten für nahezu alle Lebensbereiche, vom Baustoff bis zum Nahrungsmittel.

     
  54. Mensch und Natur - Kreationen in Form und Farbe (11.11.2015-14.02.2016)

    Skulpturen von Heinrich Göbl und Bilder von Brigitte Göbl. Heinrich und Brigitte Göbl sehen sich durch das Werk des Partners ergänzt und erweitert. So bemalt Brigitte Göbl einzelne Skulpturen von Heinrich Göbl, indem sie die Strukturringe, die vom Holz vorgegeben sind, mit farbenfrohen, kunstreichen Arabesken und Ornamenten verziert. Diese Figuren wecken eine ganz eigene Lebensfreude im Betrachter. Farbe und Form bestehen einzeln, sagen die Künstler. Doch gemeinsam möchten sie Anlass und Inspiration zur Freude geben. Denn: mit Freude wird das Leben leicht!

     
  55. Holz im Bootsbau (16.03.-15.10.2016)

    Die Fortbewegung über große Entfernungen begann auf dem Wasser mit Holzbooten. Von der Erkundung und Eroberung bis zum Transport von Lebensmitteln und Gütern aller Art, leisteten Holzschiffe ihren Dienst. Ohne sie wären Gewürze, Kartoffeln etc. nicht in die Alte Welt gekommen. Kriegerische Auseinandersetzungen wurden mit Holzschiffen ausgetragen  bevor Mitte des 19. Jahrhunderts Stahl das Holz als Schiffsbaustoff ablöste. Aber trotz aller Technik gibt es in Urwaldgebieten nach wie vor den Einbaum, der in rund 10.000 Jahren seine Form und Funktion bewahrt hat.
     
  56. "Schön anders" - Design aus den Caritas Wendelstein-Werkstätten (23.11.2016-23.04.2017)

    Schlichte Funktionalität und gutes Design, schönes Holz, fein verarbeitet, geschliffen oder geölt sind die Produkte von der Design-Marke "side by side". Entworfen von über 30 Designern, werden die besten Ideen in der Schreinerei der Caritas Wendelstein Werkstätten oder in einer der zwanzig weiteren Werkstätten für Menschen mit Behinderung umgesetzt. "side by side"-Produkte werden international vermarktet.
     
  57. Kork-Variationen (23.05.2017-25.10.2017)

    Der Naturstoff Kork hat nicht erst heute in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten. Bereits vor ca. 3000 Jahren wurde Kork zur Herstellung von Schwimmern für Fischernetze, Bojen zur Kennzeichnung von Gewässern, Stöpsel für Wein- und Ölbehälter, Schuhsohlen und vieles mehr verwendet. Die besondere Vielfalt physikalischer, chemischer, aber auch visueller Eigenschaften macht den Kork heutzutage wirtschaftlich interessant: als Dichtungsmaterial in Maschinen und Geräten, als Flaschenverschluss, als Pinnwand oder Fußbodenbelag, sowie im Musikinstrumentenbau und als Bau- und Wärmedämmstoff. Zudem ist Naturkork zu 100 Prozent recyclefähig.
     
  58. Faszination Holz (29.11.2017-08.04.2018)

    In großformatigen Fotografien hat die vhs-Fotogruppe, ein Team von ambitionierten Hobbyfotografen, die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Holz, vom sprießenden Keimling bis zum stattlichen Wald eingefangen und zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten und Erscheinungsformen von Holz in der Natur, im Alltag und in der Kunst dokumentiert.

     
  59. Spiele mit Holz! für Groß und Klein (08.05.2018-27.10.2018)

    Spielzeug und Spielgeräte aus Holz sind eine echte und umweltfreundliche Alternative zu allgegenwärtigen Kunststoff- und Plastikspielzeug für Kinder und Erwachsene. Verschiedene Firmen aus der näheren Umgebung haben sich auf die Herstellung von Holzspielen für jede Altersstufe spezialiert und dem Museum eine Auswahl ihrer Produkte zur Verfügung gestellt.
     
  60. Holz, unsere Zukunft - Ausbildung Zimmerer, Schreiner (27.11.2018-09.02.2019)

    Modelle von Zimmererarbeiten der Berufsschule Bad Aibling und Prüfungsarbeiten der Gesellenprüfungen  2018 für Schreinerinnen und Schreiner zeigen die Vielfalt und die anspruchsvollen Arbeiten dieser beiden Berufsgruppen. Highlight war die Vorstellung eines Weltmeisters im Schreinerhandwerk aus dem Landkreis Rosenheim, der beim internationalen Schreinerwettbewerb 2011 in London die Goldmedaille erhielt. Ein Videofilm über den Wettkampfverlauf sowie das Originalstück war in der Ausstellung zu sehen.