Seit Jahren vollzieht sich auch bei den Akutkrankenhäusern ein Strukturwandel. Die Einführung des DRG-Fallpauschalensystems hat die Krankenhäuser in den Wettbewerb untereinander gezwungen. Insbesondere das Erfordernis sektor- und fachübergreifender Versorgung, aber auch der Nachweis qualitätssichernder Prozesse und die konsequente Patientenorientierung stellen Herausforderungen dar, die hohe Anforderungen an das Management der Einrichtungen und an die Flexibilität der Krankenhausbetriebe stellen.

Mit der Fusion der Kreiskliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn mit dem Klinikum Rosenheim zu den RoMed Kliniken ist eine Form der Zusammenarbeit gefunden worden, um einerseits den hohen Standard der wohnortnahen Versorgung langfristig erhalten zu können und andererseits laufend am medizinischen Fortschritt zu partizipieren.

RoMed Klinikum Rosenheim

Das RoMed Klinikum Rosenheim ist ein modern eingerichtetes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Es verfügt über insgesamt 640 Betten. Jährlich werden mehr als 25.000 Patienten stationär und ca. 35.000 Patienten ambulant behandelt. Die Fachbereiche Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnheilkunde und zusätzlich auch Kinderchirurgie sowie Chirurgie werden von Belegärzten ergänzt.

Gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Reha-Einrichtungen und externen Kooperationspartnern gründete das Klinikum mehrere Zentren, um für unsere Patienten eine verbesserte fach- und klinikübergreifende kompetente Versorgung zu gewähren. Derzeit gibt es folgende Zentren: Kooperatives Brustzentrum Südostbayern, Darmzentrum, Lungenzentrum, Perinatalzentrum, Prostatakarzinomzentrum, Schilddrüsenzentrum und das Schlafmedizinische Zentrum sowie die zertifizierte Stroke Unit.

Das RoMed Klinikum ist seit 1978 Ausbildungsstätte für Medizinstudenten. An der hauseigenen Berufsfachschule für Krankenpflege werden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und Pflegefachhelfer/innen ausgebildet. Das Institut für Gesundheits- und Sozialberufe bietet ein breites Spektrum zusätzlicher Qualifizierungsmaßnahmen für den Pflegedienst. Es reicht von der Ausbildung für Operationstechnische Assistenten über Fortbildungen bis hin zum Care Business Management Studium.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.romed-kliniken.de/

Weitere Kliniken im RoMed-Verband:

RoMed Klinik Bad Aibling

Die RoMed Klinik Bad Aibling ist ein Haus der Grundversorgung und verfügt über 150 Planbetten. Das nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Haus ist umgeben von einer kleinen Parkanlage, die zum Verweilen einlädt.

Insgesamt versorgen 233 Mitarbeiter rund 6.000 stationäre und 6.900 ambulante Patienten im Jahr in den bettenführenden Hauptabteilungen für Chirurgie und Innere Medizin sowie der Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Zusätzlich gibt es die Hauptabteilung Anästhesie und zwei Belegabteilungen mit HNO und Geburtshilfe/Gynäkologie. Kooperationsärzte decken zusätzlich die Bereiche der Orthopädie (z. B. Arthroskopien, Endoprothetik bei Knie- und Hüftgelenken) und der Plastischen Chirurgie ab. Es stehen insgesamt drei Operationssäle zur Verfügung.

Eine Besonderheit in der Klinik sind Brückenzimmer für Menschen in der letzten Phase einer schweren Erkrankung, die sie in wohnlichen Einzelzimmern alleine bzw. zusammen mit ihren Angehörigen verbringen können. Die schmerzlindernde Therapie steht hier im Vordergrund.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.romed-kliniken.de/ 

RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Die RoMed Kinik Prien befindet sich in einzigartiger Lage direkt am Ufer des Chiemsees und verfügt über 150 Planbetten. Sie ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und als Krankenhaus der Grundversorgung im Bayerischen Krankenhausplan aufgenommen sowie Lehrkranken-haus der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Insgesamt versorgen 295 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Jahr rund 14.000 stationäre und ambulante Patienten in den zwei bettenführenden Hauptabteilungen Chirurgie und Innere Medizin, sowie in der Hauptabteilung Anästhesie. Die chirurgische Abteilung wird ergänzt durch Kooperationsärzte in den Bereichen Phlebologie, Orthopädie und Plastischer Chirurgie. Darüber hinaus stehen drei Belegabteilungen mit Gynäkologie/Geburtshilfe, HNO-Heilkunde und Urologie zur Verfügung. Das Haus hält insgesamt drei Operationssäle vor.

Neben der Klinik wurde ein Gesundheitszentrum mit zwei ambulanten Operationssälen errichtet. Eine ambulante Rehabilitationseinrichtung der Medical Park AG ist dort untergebracht und mehrere Fachärzte haben ihre Praxen in diesem Zentrum eröffnet.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.romed-kliniken.de/ 

RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Die Klinik liegt auf einer Anhöhe über Wasserburg und verfügt über 140 Planbetten. Im Bayerischen Krankenhausplan ist die Klinik als Haus der Grundversorgung aufgenommen und verfügt über die Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001.

Rund 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich mehr als 17.700 ambulante, und ca. 6.500 stationäre Patienten in den drei bettenführenden Hauptabteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Chirurgie und Innere Medizin sowie in der Hauptabteilung Anästhesie und in der Belegabteilung HNO-Heilkunde. Für Notfälle steht eine interdisziplinäre Intensivstation mit sechs Betten und drei Beatmungsplätzen zur Verfügung. Die RoMed Klinik Wasserburg am Inn hält insgesamt drei Operationssäle vor.

In der Klinik befindet sich ebenfalls ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit Praxen für Gynäkologie/Geburtshilfe, HNO-Heilkunde und Chirurgie.

Der Klinik angegliedert sind die Berufsfachschulen für Krankenpflege und für Physiotherapie.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.romed-kliniken.de/

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Seit Oktober 2006 besteht das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), das aus dem Institut für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am Klinikum Rosenheim hervorgegangen ist. Mit der Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums wurden aus Sicht eines  Krankenhauses neue Wege gegangen - ein Projekt mit Modellcharakter. Das hohe technische Niveau kommt vor allem den Patienten zugute und sorgt für optimale Behandlungen.

Das Medizinische Versorgungszentrum am Klinikum Rosenheim konnte sich in der Vergangenheit in den Bereichen Computerplanung und Tumorlokalisation profilieren. Neben den bekannten Formen der Strahlenbehandlung wurden Methoden der millimetergenauen Bestrahlung am Gehirn und Körperstamm, der Bestrahlung mit unterschiedlichen Intensitäten und insbesondere Methoden der Integration der funktionellen Bildgebung wie z. B. der Positronenemissionstomographie etabliert.

Eine Besonderheit stellt die stereotaktische Strahlentherapie dar, die von Dr. Mergen betreut wird. Unter stereotaktischer Strahlentherapie versteht man Bestrahlungstechniken, die eine geometrisch hochpräzise Applikation der Strahlendosisverteilung auf ein räumlich eng begrenztes Zielvolumen ermöglichen und gleichzeitig durch einen steilen Dosisabfall zum gesunden Gewebe hin charakterisiert sind. Die Technik führt zu einer maximalen Schonung des umliegenden gesunden Gewebes, sodass relativ hohe Strahlendosen appliziert und damit hohe Tumorkontrollraten erreicht werden können.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.mvz-ro.de