Vergabe- und Vertragsunterlagen nur noch digital

Seit 17.04.2014 gelten neue Richtlinien der EU, die den Einsatz elektronischer Mittel (Software, Hardware, Internetzugang) zwingend voraussetzen. Diese wurden auf nationaler Ebene zum 18.04.2016 umgesetzt.

Die Stadt Rosenheim stellt den gesetzlich geforderten, unentgeltlichen, uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang zu Auftragsunterlagen mithilfe elektronischer Mittel für alle interessierten Unternehmen über die Internetplattform www.vergabe.bayern.de zur Verfügung.

 

 

Vorteile der digitalen Plattform für Bewerber und Bieter

  • Einfache Bedienung und Zeitersparnis.
  • Die Vergaben der Stadt Rosenheim werden zentral über diese Plattform abgewickelt, so dass Bewerber bzw. Bieter, die sich an Ausschreibungen der Stadt Rosenheim beteiligen wollen, nur noch auf dieser Plattform suchen müssen.
  • Kostenfreie Suche nach öffentlichen Ausschreibungen bzw. offenen Verfahren.
  • Herunterladen der Vergabe- und Vertragsunterlagen in digitaler Form zu jeder Tages- und Nachtzeit.
  • Elektronische Unterstützung der Bieter bei der Vor- und Nachbereitung der Angebotsunterlagen.
  • Rechtsgültiges elektronisches Einsenden der Angebote mittels elektronischer Signatur oder ggf. in Textform.

Mögliche Formen der Angebotsabgabe

Achtung: Gesetzesänderung zum 18.10.2018 bei EU-weiten Vergaben

Die gesetzlichen Verpflichtung zur vollständigen elektronischen Abwicklung eines EU-weiten vergabeverfahrens einschließlich Abgabe des Angebots wird ab dem 18.Oktober 2018 bestehen. Das bedeutet, dass der gesamte Vergabeprozess digital abgewickelt werden muss.

Bis zu diesem Stichtag lässt die Stadt Rosenheim die Abgabe von EU-weiten Angeboten und Teilnahmeanträgen selbstverständlich in elektronischer und in schriftlicher Form zu.

Angebote für nationale Ausschreibungen dürfen noch bis auf weiteres in Papierform abgeben werden.

Nach bisherigem Vergaberecht waren alle E-Angebote elektronisch zu signieren. Bei Unterschwellenvergaben im VOL/A-Bereich (VOL/A 2009, 1. Abschnitt) bleibt es bis auf weiteres noch bei diesem Signaturerfordernis. Dagegen erlaubt die VOB/A 2016 (§ 13 Abs. 1 Nr. 1) auch für nationale Vergaben bereits ab 18.04.2016 auch Angebote ohne elektronische Signatur.

Für Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte hat der Gesetzgeber die signaturlose elektronische Kommunikation als Standardfall gewählt: So heißt es in § 53 Abs. 1 VgV: "Die Unternehmen übermitteln ihre Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel § 10 [VgV]."

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