Die Arbeitsgemeinschaft Stadt- und Umlandbereich Rosenheim (SUR) ist ein Zusammenschluss von 14 Kommunen, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine langfristige, nachhaltige und zielorientierte Entwicklung der Region rund um die Stadt Rosenheim zu initiieren und zu koordinieren.
Das leistungsfähige Netzwerk der SUR bearbeitet aktuelle Themen der Region und setzt sich für deren Belange ein.
Der Zweck des Zusammenschlusses ist es, zukünftige Herausforderungen, die den Stadt- und Umlandbereich Rosenheim betreffen, zusammen zu meistern. Durch die Nutzung gemeinsamer Synergien können die Mitgliedskommunen somit voneinander profitieren. Mit dem Zusammenschluss in der SUR wollen die Kommunen die Entwicklung des SUR-Raumes aktiv steuern und so gemeinsam die Zukunft gestalten.
In interkommunaler und regionaler Zusammenarbeit wird der SUR-Raum in seiner Entwicklung gesteuert und so die Zukunft gemeinsam gestaltet. Mit der Vereinbarung von Entwicklungszielen in den Schwerpunktthemen Siedlungsentwicklung / Wohnungsbau und Mobilität / Verkehr, dem Erarbeiten von Lösungsansätzen und der Realisierung von gemeinsamen Projekten stellt sich die SUR den Herausforderungen der Zukunft.
Mitglieder der SUR
Die Arbeitsgemeinschaft Stadt- und Umlandbereich Rosenheim (SUR) besteht aus den Städten Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim, den Märkten Bruckmühl und Neubeuern sowie den Gemeinden Bad Feilnbach, Brannenburg, Feldkirchen-Westerham, Großkarolinenfeld, Raubling, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen vertreten durch ihre Bürgermeister.
Blick in die Zukunft mit konzentrierten Themen und konkreten Strukturen
Durch die Definition der beiden Kernthemen Siedlungsentwicklung/Wohnungsbau und Verkehr/Mobilität legt die SUR den Fokus ihrer Arbeit auf eine gesteuerte Entwicklung der Region mit dem Ziel, die Wirtschaftskraft und Lebensqualität zu erhalten bzw. zu stärken.
Wichtige Prinzipien hierbei sind die Wahrung der Autonomie der einzelnen Kommunen, sowie transparentes Handeln untereinander. Mit Blick auf den Horizont 2035 möchte die SUR in der Region nachhaltig und gemeinsam die Zukunft gestalten.
Gut vernetzt durch zentrale Ansprechpartner innerhalb der Kommunen seit 1996
Nach vereinzelter Zusammenarbeit der Orte um Rosenheim gründete sich 1996 die SUR aus acht Kommunen nämlich aus der Stadt Rosenheim und den direkt angrenzenden Kommunen. Sie fungiert als feste Organisations- und Arbeitsgemeinschaft nach dem Gesetz über kommunale Zusammenarbeit (KommZG). Bis heute ist das Netzwerk auf 14 Mitglieder angewachsen.
Im Jahr 2015 wurde im Zuge eines Relaunches die SUR 2.0 mit weiteren wichtigen Meilensteinen beschlossen. Mit der Vereinbarung von Arbeitsprinzipien erfolgte eine weitere Profilschärfung der SUR, die auch durch die Einführung der „SUR-Arbeitsebene“ mit der Idee der Kooperation tiefer in die einzelnen Kommunalverwaltungen verankert wurde.
Die SUR definiert sich inzwischen als „Ideenschmiede“, fest installierter Impulsgeber und interkommunaler Austauschort für den Wissenstransfer untereinander. Als Interessenverband möchte sie auch politisches Gewicht besitzen und Überzeugungsarbeit leisten. Dies wird durch die Aufnahme ins EFRE Förderprogramm der Europäischen Union von 2014-2020 umgesetzt und weiter angeregt.
Als unabhängiges Gremium der Kommunen im Raum Rosenheim liegt die Hauptaufgabe der SUR in der Entwicklung und Gestaltung der Region
Durch die Erhebung von Ist-Situationen, dem Erkennen von Trends in der Gesellschaft und äußeren Einflüssen, wie z. B. dem Siedlungsdruck in der Metropolregion München, kann die SUR Entwicklungspotentiale erkennen und über eigene entworfene Handlungsstrategien proaktiv agieren.
Konkrete Ziele sind hierbei:
gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung und Förderung der Region,
Erarbeitung und Umsetzung eines gemeinsamen Siedlungs- und Regionalentwicklungskonzepts,
Verbesserung der verkehrlichen Situation, insbesondere die Entlastung des Straßenverkehrs und der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs,
Festigung und Ausbau der interkommunalen Abstimmung,
Durchführung gemeinsamer Projekte.
Grundlage der Arbeitsgemeinschaft Stadt- und Umlandbereich Rosenheim ist die am 07.03.2018 aktualisierte Vereinbarung nach Art. 5 ff des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit – KommZG.
Die Städte Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim, die Märkte Bruckmühl und Neubeuern sowie die Gemeinden Bad Feilnbach, Brannenburg, Feldkirchen-Westerham, Großkarolinenfeld, Raubling, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen bilden zur Entwicklung des Stadt- unmd Umlandbereichs Rosenheim auf der Grundlage von Art. 5 ff des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit - KommZG eine besondere Arbeitsgemeinschaft.