Kinderrechten eine Stimme geben: Interaktive „Hörbank“ neu am Salzstadel
Mit einem deutschlandweit einzigartigen Projekt setzt die Stadt Rosenheim am Salzstadel ein sichtbares und hörbares Zeichen für die Rechte von Kindern: Das neue Herzstück des Platzes ist eine interaktive „Kinderrechte-Hörbank“, an der über eine Kurbel fortan Audiobeiträge rund um das Thema Kinderrechte abgespielt werden können.
Diese „Hörbank“ macht Kinderrechte auf eine neue Weise erlebbar. Statt Informationen nur zu lesen, lädt sie Kinder und Erwachsene dazu ein, sich hinzusetzen, zu kurbeln und zuzuhören. Die Audiobeiträge beschäftigen sich unter anderem mit zentralen Kinderrechten wie dem Recht auf Schutz vor Gewalt, Beteiligung, Gleichberechtigung, Bildung, Spiel und Freizeit und besonderer Förderung bei einer Behinderung. Eingesprochen wurden diese von Rosenheimer Kindern und Jugendlichen, aber auch von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Jugendamtsleiter Christian Meixner.
„Es ist unsere Aufgabe, Kinderrechte zu achten, zu schützen und sie sichtbar und bekannt zu machen – das tun wir mit dieser einmaligen Hörbank. Jeder – Erwachsene wie Kinder – soll wissen, dass es Kinderrechte gibt und dass diese nicht nur ein abstraktes Gesetz sind, sondern die Grundlage dafür, dass wir in einer Gesellschaft mit glücklichen Kindern leben – und damit eine starke und sichere Zukunft für unsere Stadt begründen.“, so Oberbürgermeister Abuzar Erdogan.
Das gesamte Projekt „Platz für Kinderrechte“, in dessen Rahmen im Herbst 2025 auch schon ein neuer Baum am Salzstadel gepflanzt wurde, soll stärker auf Kinderrechte aufmerksam machen und sie in den Fokus unseres täglichen Handelns stellen. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Kinder und Jugendliche lernen ihre Rechte kennen und erleben, dass ihre Meinungen zählen, dass sie gehört werden und dass Beteiligung ein wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft ist.