Projekte & Pädagogische Schwerpunkte

Karriere & Beruf

In Kindertageseinrichtungen in der Stadt Rosenheim werden u. a. folgende Projekte und pädagogische Schwerpunkte angeboten:

Sprach-Kitas

Der Spracherwerb ist der Schlüssel für eine gelingende Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für die individuelle Bildung und den Beruf. Jedes Kind bestmöglich in seiner sprachlichen Entwicklung zu begleiten ist der Auftrag einer Kindertageseinrichtung. Jedes Kind erhält gleichermaßen die Chance seine sprachlichen Kenntnisse zu erweitern und auf diese Weise den späteren Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule bewältigen zu können.

Das Landesprogramm Sprach-Kita führt seit 2023 das gleichnamige Bundesprogramm fort. Ziel ist es die pädagogische Qualität in der alltagintegrierten Sprachbildung der weiterqualifizierten Sprach-Kitas zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Eine Sprach-Kita betreut einen hohen Anteil von Kindern mit zusätzlichem sprachlichen Unterstützungsbedarf. Die zusätzliche Sprach-Fachkraft in einer Sprach-Kita unterstützt die Kinder in ihrer Entwicklung. Diese Fachkraft bietet eine alltagsintegrierte Sprachförderung und unterstützt und berät das gesamte Team. Die Sprach-Kita wird neben der Sprach-Fachkraft von einer externen Sprach-Fachberatung begleitet.

Der Rosenheimer Weg

Was gut ist für das Kind, ist auch gut für die Gesellschaft“– Kooperation der Rosenheimer Horte mit den Grundschulen

Die Rosenheimer Hortleitungen haben eine Kooperationsvereinbarung zusammen mit den Rosenheimer Grundschulen erarbeitet. Unterstützt durch das Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung der Stadt Rosenheim und das Staatliche Schulamt wurde eine Grundlage für die Kooperation durch verbindliche Standards geschaffen, den sogenannten „Rosenheimer Weg“. Verabredet sind u. a. gegenseitige Hospitationen, Absprachen zur Erledigung der Hausaufgaben, gemeinsame Elternabende, Konferenzen und Fortbildungen.
Die Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder ist gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schule und Hort. Für die bestehenden und aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen weiterwachsenden Herausforderungen haben alle Beteiligten eine verbindliche Richtschnur, wie sie gemeinsam damit umgehen sollen und die Qualität in der Kinderbetreuung stetig verbessern können. Die Vereinbarung soll helfen, Reibungsverluste an der Schnittstelle zwischen Horten und Schulen zu verringern. Die gegenseitige Wertschätzung und das Verständnis für die Bedingungen der Bildungseinrichtungen sind gewachsen.

Um die Vereinbarung mit Leben zu füllen gibt es unter der Leitung des Staatlichen Schulamtes und des Amtes für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung der Stadt Rosenheim fortlaufend einen regelmäßigen Austausch mit den Kooperationspartnern aus Grundschulen und Horten. Alle zwei Jahre findet eine Evaluation der Zusammenarbeit statt, um die Erfahrungen aus der Praxis in die verbindlichen Standards miteinfließen zu lassen. Derzeit finden im jährlichen Wechsel ein Austauschtreffen mit gemeinsamer Auswertung der vorhergehenden Evaluation, sowie eine gemeinsame Fortbildung zu aktuellen Themen statt. Die Vereinbarung kann eingesehen werden.