Der Kunstbetrieb in Rosenheim während des Nationalsozialismus: Veranstaltung mit Kulturförderpreisträger Dr. Felix Steffan
Wie gestaltete sich der Kunstbetrieb in Rosenheim und der Region während der Zeit des Nationalsozialismus? Wer bestimmte, welche Werke produziert, ausgestellt und schließlich verkauft wurden? Und welche Rolle spielten die Künstlerinnen und Künstler selbst innerhalb dieses Systems? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein Buchgespräch mit Dr. Felix Steffan am Donnerstag, den 30. April 2026, 18:30 Uhr in der Städtischen Galerie.
Der Kulturförderpreisträger der Stadt Rosenheim wird wesentliche Erkenntnisse aus seiner Publikation „Die Peripherie als Zentrum: Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau 1904–1968“ im Gespräch mit Dr. Christian Höschler (Stadtarchiv Rosenheim) und Dr. Patricia Wiegmann (Städtische Galerie Rosenheim) vorstellen.
„Dr. Felix Steffans Forschungsergebnisse zeigen, dass ein dichtes Netzwerk aus politischen Funktionsträgern, Kunstschaffenden, Händlern und Institutionen den Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau zu dieser Zeit prägte. Um langfristige Brüche und Kontinuitäten sichtbar zu machen, richtet sich sein Blick dabei bewusst auch auf die Zeit vor der nationalsozialistischen Machtübernahme sowie die ersten Jahrzehnte nach 1945“ so Stadtarchivar Dr. Christian Höschler.
Im Anschluss an das Autorengespräch besteht die Möglichkeit zur individuellen Besichtigung der Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim KUNST AKTUELL, die bis zum 14. Juni 2026 in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen ist.