Wertstoffinseln

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FAQ Wertstoffinseln

  • Weitere Informationen zur Verarbeitung der Daten aus der Videoüberwachung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

  • Sie finden alle Wertstoffinseln der Stadt Rosenheim auf unserer interaktiven Karte oder aufgelistet in unserem Flyer.

    Die Wertstoffinseln sind nur für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rosenheim.

  • Auf einer Wertstoffinsel stehen ganz viele unterschiedliche Container für Wertstoffe. Nicht jede Wertstoffinsel hat aus Platzgründen alle Containerarten. Wo sie welche Container finden, entnehmen Sie bitte der interaktiven Karte oder unserem Flyer.

    Es gibt Container für:

    • Glas (braun, weiß bzw. durchsichtig und grün) 
    • Plastikverpackungen, Metall und Verbundstoffe (gelbes Zeichen auf den Containern, bekannt als Container für Leichtverpackungen bzw. gelbe Tonne) 
    • kompostierbare Grüngutabfälle (Grass, Gartenabfälle)
    • Bioabfälle (unverpackte Lebensmittelreste, Speisereste), die einen braunen Deckel zum Einwerfen haben
    • Altpapier und Kartonagen und auch Container für Altkleider.
  • In einen Altglascontainer kommen Gefäße aus Glas, z. B.:

    • Weinflaschen
    • Marmeladengläser
    • Honiggläser
    • Gurkengläser
    • Nusscremegläser
    • Gemüsegläser

    Nicht hineingeworfen werden dürfen:

    • Trinkgläser
    • Fensterglas
    • Spiegel
    • Glühbirnen
    • Tassen
    • Teller
    • Energiesparlampen

    Bitte achten Sie auf die Farbe des Glases, die Sie in die drei unterschiedlichen Container je nach Farbe einwerfen: 

    • weiß (auch durchsichtiges Glas)
    • grün (auch rotes und blaues Glas)
    • braun.

    Die Container finden Sie auf den Wertstoffinseln und auf dem Wertstoffhof.

    Das gesammelte Glas wird geschmolzen und genutzt, um neue Glasgefäße zu produzieren.

    Bitte spülen Sie Honiggläser vor dem Entsorgen im Glascontainer gründlich mit heißem Wasser aus, um Bienenvölker vor der Amerikanischen Faulbrut, eine hochansteckende und tödliche Krankheit für Bienenlarven, die durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht wird, zu schützen. So werden alle Honigreste entfernt und das Glas im Container ist nicht mehr attraktiv für Bienen.
    Alternativ können Sie die Gläser auch beim Imker zurückgeben. Damit wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch ein nachhaltiger Kreislauf unterstützt.

  • Altglas zu recyceln ist eine gute Sache – doch bei Honiggläsern gibt es eine wichtige Ausnahme, die vielen nicht bewusst ist: Wer leere Honiggläser mit Honigresten in den Weißglascontainer wirft, kann unbeabsichtigt Bienenvölker gefährden.

    Honig ist ein Naturprodukt, das Krankheitserreger für Bienen enthalten kann. Ein besonders gefährlicher Krankheitserreger ist die Amerikanische Faulbrut, eine hochansteckende und tödliche Krankheit für Bienenlarven, die durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht wird. Für Menschen ist dieser Erreger ungefährlich.

    Bienen, die auf Nahrungssuche sind, nehmen den Honig aus den Gläsern im Container auf und tragen so potenziell infektiöses Material zurück in ihren Stock. Dort stecken sie das ganze Bienenvolk an.

    Um die Bienenvölker zu schützen, ist es sinnvoll, die Honiggläser vor dem Entsorgen im Glascontainer gründlich mit heißem Wasser auszuspülen. So werden alle Reste entfernt und das Glas im Container ist nicht mehr attraktiv für Bienen. Alternativ können Sie die Gläser auch beim Imker zurückgeben. Damit wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch ein nachhaltiger Kreislauf unterstützt.

    Bienen sind entscheidend für unser Ökosystem und unsere Ernährungssicherheit, deshalb ist es wichtig, sie vor der Amerikanischen Faulbrut zu schützen.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier beim Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

  • Dieser Container hat meistens eine gelbe Öffnung und ist für alle haushaltsüblichen Verpackungen außer Papier.

    In diesen Container geben Sie z. B.:

    • Blechdosen von Suppen
    • Alufolie
    • Milchverpackungen
    • Getränkeverpackungen
    • Plastiktüten
    • Verpackungen aus Styropor (aber keine Dämmstoffe)
    • Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Joghurtbecher)
    • Plastikdeckel von Glasgefäßen
    • Plastikflaschen für Öl
    • Käseverpackungen
    • Shampooflaschen

    Alle Verpackungen sollen leer sein, müssen aber nicht gespült sein.
    Aus diesem Abfall werden Produkte aus Kunsststoff recycelt.

  • In die Container für kompostierbare Grüngutabfälle geben Sie:

    • Baumschnitte
    • Strauchschnitte
    • Grasschnitte
    • Heckenschnitte
    • Zimmerpflanzen

    Der Container für kompostierbare Grüngutabfälle hat Klappöffnungen und ist grau.

    Bitte hier nichts danebenlegen, weil das die Abholung erschwert und nicht zugelassen ist. Eine zusätzliche Räumung wegen illegalen Grüngutablagerungen kostet der Stadt Rosenheim und damit den Bürgerinnen und Bürgern viel Geld.

  • Hier können Sie Ihre Küchenreste und Speisereste hineinwerfen:

    • Obstreste
    • Gemüsereste
    • Kaffeefilter
    • Knochen
    • Nussschalen
    • Teebeutel
    • verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung
    • Salat
    • Fisch
    • Fleischreste
    • Speisereste
    • Eier
    • Balkonblumen

    Die Container für Bioabfälle haben einen braunen Deckel.

    Bitte verwenden Sie keine kompostierbare Plastiktüten oder Plastiktüten, sondern Papiertüten zum Sammeln.

  • In den Container für Altpapier werfen Sie:

    • Zeitungen 
    • Papier
    • Karton
    • Pappe
    • Hefte
    • Bücher
    • Schachteln

    Der Container für Papier ist grau mit roter Schrift.

  • In die Altkleidercontainer gehören:

    • saubere und tragbare Kleidung
    • Schuhe (paarweise gebunden)
    • Bettwäsche
    • Tischdecken
    • Vorhänge
    • auch zerschlissene Kleidung.

    Stark verschmutzte, kontaminierte oder nasse Textilien oder Teppiche sollen nicht in die Altkleidercontainer entsorgt werden. 

    Das korrekte Sortieren ist entscheidend, um eine sinnvolle Weiterverarbeitung und Wiederverwendung zu gewährleisten. Die Standorte der Altkleidercontainer finden Sie unter der nachhaltigen Altkleidersammlung in Rosenheim.

  • Die Container dürfen von Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 20 Uhr genutzt werden. Außerhalb dieser Zeiten sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Einwerfen von Abfällen nicht erlaubt.

    Bitte stellen Sie keine Abfälle neben die Container ab und werfen Sie nur richtig getrennte Wertstoffe ein.

    Das Einwerfen zu anderen Zeiten, das Ablegen von Abfällen neben den Containern sowie falsche Befüllungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

  • Beim Mülltrennen werden wertvolle Materialien getrennt, damit sie einer Wiederverwertung zugeführt und dadurch Rohstoffe geschont werden. Voraussetzung dafür ist, dass ausschließlich geeignete Abfälle in die jeweils vorgesehenen Container gelangen.

  • In Rosenheim gibt es neben den Wertstoffinseln auch einen Wertstoffhof. Dort finden Sie die gleichen Container wie auf den Wertstoffinseln sowie zahlreiche weitere  Abgabestationen für eine größere Vielfalt an Stoffen.

    Was Sie dort abgeben können:

    • Elektrogeräte, Handys und Batterien
    • Problemstoffe, z. B. alte Farben, Spraydosen und Lampen
    • Alte Möbel (Sperrmüll) — diese Abgabe ist kostenpflichtig

    Besonderes zur Windelentsorgung: Es gibt separate Container für Windelsäcke, wenn Sie einen Berechtigungsschein für die Entsorgung von Windeln (für Babys unter 2 Jahren) oder für Inkontinenzhilfen beantragt haben.

    Infos zur kostenpflichtigen Sperrmüllabgabe gibt es hier.

  • Nein. Gewerbebetriebe dürfen die Wertstoffinseln nicht nutzen. Für Unternehmen gelten besondere Entsorgungsregelungen. Gewerbliche Abfälle müssen über kostenpflichtige Angebote, wie beispielsweise den Wertstoffhof, entsorgt werden. 

  • Das Abstellen von Abfällen neben Wertstoffcontainern sowie das Einwerfen in dafür nicht vorgesehene Container ist nicht erlaubt und stellt eine illegale Müllablagerung dar. Solche Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen geahndet werden.

    Die Stadt Rosenheim beobachtet seit einiger Zeit eine deutliche Zunahme unerlaubter Ablagerungen an Wertstoffinseln. Neben falsch entsorgten Wertstoffen wie Glas, Papier oder Leichtverpackungen werden vermehrt Grüngut, Sperrmüll, Elektrogeräte sowie Hausmüll neben den Containern abgestellt.

    Illegale Müllablagerungen beeinträchtigen das Stadtbild, belasten die Umwelt und verursachen zusätzliche Entsorgungs- und Reinigungskosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

    Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, überwacht die Stadt Rosenheim besonders betroffene Wertstoffinseln stichprobenartig durch eine beauftragte Detektei mittels Videoaufzeichnungen. Eine permanente Videoüberwachung erfolgt an der Wertstoffinsel Hochfellnstraße (ESV). Die Aufnahmen dienen ausschließlich der Beweissicherung bei Ordnungswidrigkeiten und erfolgen in enger Abstimmung mit der zuständigen Datenschutzbehörde. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

  • Bei vollen Containern weichen Sie bitte auf eine der über 70 weiteren Wertstoffinseln aus oder fahren Sie zum Wertstoffhof, Innlände 25, 83022 Rosenheim.

    Die Container werden regelmäßig geleert. Aufgrund von Feiertagen, technischen Problemen oder hoher Besucherzahl kann es jedoch vorkommen, dass ein Container voll ist. Standorte der Wertstoffinseln finden Sie auf der digitalen Karte oder im entsprechenden Flyer auf der Webseite der Stadt Rosenheim.

    Bitte legen Sie nichts neben die Container, da dies eine illegale Müllablagerung darstellt und mit Geldbußen geahndet werden kann.

  • Sperrmüll ist beispielsweise:
    •    ein altes Bettgestell
    •    ein Regal
    •    ein alter Teppich
    •    ein Sofa
    •    ein Stuhl

    Für Bürgerinnen und Bürger, die ihren Sperrmüll selbst zum Wertstoffhof bringen, fallen bei einer Menge von bis zu 300 kg pro Haushalt pro Kalenderjahr lediglich zehn Euro an. Diese Menge kann auf bis zu sechs Anlieferungen aufgeteilt werden.

    Wenn Sie glauben, dass Gegenstände noch brauchbar sind, fragen Sie z. B. beim ZAK, Zentrum für Arbeit im Klepperpark (Sozialkaufhaus Rosenheim), ob Ihre Sachen dort angenommen werden können.

    Bringen Sie bitte bei der Sperrmüllabgabe am Wertstoffhof Ihren Personalausweis mit.

  • Elektroaltgeräte dürfen nicht über den Restmüll oder an Wertstoffinseln entsorgt werden. Bitte geben Sie diese auf einem Wertstoffhof ab oder nutzen Sie beim Neukauf die Rückgabemöglichkeiten des Handels. Die Abgabe ist kostenfrei. Durch die fachgerechte Entsorgung können enthaltene Rohstoffe zurückgewonnen und einer weiteren Nutzung zugeführt werden.

  • Für Restmüll nutzen Sie die schwarze Restmülltonne mit schwarzem Deckel. Teilweise stehen stattdessen größere, klappdeckel-behaftete Müllbehälter (meist schwarz oder grün) für Restabfälle bereit. Diese Tonnen werden an Ihre Haustür gestellt und gehören nicht zu den Wertstoffinseln.

    Restmüll ist der Abfall, der bei einer sorgfältigen Abfalltrennung und Nutzung aller bereitgestellter getrennter Erfassungs- und Sammelsysteme (z.B. Wertstoffinsel, Wertstoffhof oder Windelsack) zur Beseitigung noch anfällt.

    In die Restmülltonnen sollen keine Problemabfälle entsorgt werden.

    Der gesamte Restmüll aus der Stadt Rosenheim wird im Heizkraftwerk Rosenheim thermisch behandelt und für die Gewinnung von Strom und für die Fernwärme genutzt.

    Weitere Informationen zum Restmüll finden Sie hier.
     
    In die Restmülltonne geben Sie beispielsweise:
    •    Staubsaugerbeutel
    •    Beschmutztes Papier
    •    Beschichtetes Papier
    •    Zahnbürste
    •    Toilettenbürste
    •    Fotos
    •    Katzenstreu
    •    Kleintierstreu
    •    Zigarettenkippen
    •    Kehricht
    •    Kalte Asche
    •    Porzellan
    •    Spüllappen

    Legen Sie keinen Restmüll neben die Container oder in die Container der Wertstoffinseln, da dies eine illegale Müllablagerung darstellt und mit Geldbußen geahndet werden kann. Falls Sie Restmüll in die Container für Glas, Papier, Leichtverpackungen, Bioabfälle, kompostierbare Grüngutabfälle legen, verunreinigt das die Wertstoffe und stört das Recycling oder die Nutzung der getrennten Wertstoffe.

  • Bei Fragen und Problemen rund um die Abfalltrennung beraten wir Sie gerne unter +49 (0) 80 31/365-16 81 oder Sie schreiben uns eine E-Mail.

    Sie finden zudem alle Informationen zu Ihren Fragen auf unserer Website.

    Ein Informationsplakat zum Thema „So trennen Sie richtig“ in Deutsch und Englisch sowie unseren Flyer mit den Wertstoffinseln finden Sie hier.